Alle Artikel in: Nützliches

Die Pausetaste liegt oft direkt vor unseren Augen

Manchmal hätte ich wirklich gerne eine Pausetaste für das Leben, oder zumindest Hermines Zeitumkehrer. Damit ein Paralleluniversum aufgeht, alles stillsteht und ich 2-3 Stunden Zeit gewinne. Leider existiert das meines Wissens nach nicht und man muss immer wieder irgendwo ein kleines Schlupfloch finden, das einem die Zeit bringt, die man gerade benötigt. Das ist bei uns schon seit Jahren so, doch seit die vielen Familienaufgaben zum Alltag hinzugekommen sind, wird das benötigte Zeitfenster nicht gerade kleiner.

10 Tipps für die Eingewöhnung – wie man entspannter an die neue Situation herangehen kann

Seit mittlerweile sieben Wochen ist E. nun in der Kita und wir sind vollständig mit der Eingewöhnung durch. Für uns alle hat dieses neue Kapitel einen ganz großen Schritt bedeutet – bis jetzt war E. zuhause bzw. mit uns unterwegs, ab jetzt verbringt sie den halben Tag mit anderen Menschen. Auch ist es so, dass dieser Zustand ab jetzt so bleiben wird, nach der Kita kommt die Schule und nach der Schule wird sie wahrscheinlich ausziehen. Vom Tagesablauf haben wir die intensivste Gemeinsamkeit nun also hinter uns gelassen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns mit der jetzigen Situation wohlfühlen und zufrieden damit sind, dass wir sie “abgeben”. Ich halte sehr viel vom Bauchgefühl und das muss bei der Betreuung stimmen.

Anwesenheitspflicht ist keine gute Idee! Ein Brief an Frau Pfeiffer-Poensgen

Liebe Landesregierung NRW, liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, mit Entsetzen und auch mit ein bisschen Wut habe ich gestern gelesen, dass das Verbot von Anwesenheitspflicht in NRW wieder aufgehoben werden soll. Liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, das ist in meinen Augen keine gute Idee. Ich erkläre Ihnen gerne wieso: Ich habe mein Studium im Herbst 2012 aufgenommen, in den Jahren bis heute habe ich wirklich zeitaufwendige Ehrenämter innegehabt, ich habe ein Kind bekommen und ich habe dazu in insgesamt sechs verschiedenen Nebenjobs gearbeitet. Ich bin eine, die aus so vielen verschiedenen Studiensituationen sprechen kann. Ich bekam zwei Semester Bafög, ich bekam irgendwann zwei Semester Elterngeld, ich bekomme ein Stipendium. Liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, Studiensituationen, Mieten und Lebenshaltungskosten sind so verschieden, dass ich mein ganzes Studium über das Geld aus den Nebenjobs gebraucht habe. Ich spreche bei allem hier nicht aus meiner individuellen Situation, sondern ich spreche für so viele, die den Kampf gegen die Anwesenheitspflicht kämpfen, die sich Tag für Tag in Studierendenparlamenten streiten und so viel Kraft und Energie aufwenden, um das Studium und die Lehre besser zu machen. …

Camping mit Kleinkind(ern): Diese fünf Dinge dürfen auf der Packliste nicht fehlen!

Wie einige von euch sicher schon gemerkt haben, war auf dem Blog die letzten Wochen Funkstille. Der Grund dafür war, dass wir, bevor uns nun der Kita-Alltag umhaut, noch einmal Familienzeit zu dritt haben wollten. David und ich sind beide in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen und konnten es daher auch nicht verantworten, dass E. demnächst schon zwei Jahre alt wird und bisher noch nicht im Urlaub in Dänemark war. Also haben wir das studentische Konto gecheckt, uns gegen ein Ferienhaus und für Camping entschieden, das Auto bis unter das Dach vollgeladen und sind letzte Woche zum Zelturlaub an der Ostsee aufgebrochen.

“Nichts” tun ist manchmal genau das, was man braucht

Mit den Referaten, den Prüfungen, der unklaren Zukunft und einigen anderen kleineren und größeren Problemen und Stolpersteinen des Semesters ist es zurzeit manchmal schwer, noch den Überblick und vor allem die Ruhe zu bewahren. Dieses Semester war wirklich hart, hielt für uns aber auch viele Erfahrungen und neue Denkansätze bereit. Wenn ich an das Semester zurückdenke, dann sind das nicht bloß 3-4 Monate Vorlesungen mit anstrengenden Referaten und Prüfungen am Ende, es ist vor allem die Zeit, in der aus unserem Kind eine Zweijährige wird. Als das Semester angefangen hat, ich gerade meine Bachelorarbeit abgegeben  und mich mit der Immatrikulation hier in Potsdam beschäftigt habe, ist ihr Wortschatz explodiert. Es ist auch die Zeit, in der wir eine Tagesmutter ausprobiert und für nicht zu uns passend befunden haben – also die Zeit, in der wir uns aktiv dafür entschieden haben, E. noch ein weiteres halbes Jahr selbst rund um die Uhr zu betreuen. Es ist die Zeit, in der E.s Autonomiephase begann und in der sich aus dem Baby immer mehr eine kleine Persönlichkeit mit …

Testbericht mit Gewinnspiel! Öko-Wärmflaschen von Hugo Frosch

*Werbung, Gewinnspiel* Heute gibt es bei eenemeenemama. tatsächlich das erste Gewinnspiel! Ich freue mich sehr, unter euch damit etwas sehr nützliches zu verlosen: Wärmflaschen für Kinder von Hugo Frosch. Wer Kinder hat, kommt an Wärmflaschen und Wärmekissen nicht vorbei, schon früh helfen sie bei Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen. Wir haben für E. anfangs ein Kirschkernkissen gekauft, doch ohne Mikrowelle war das Erwärmen ein ökologisch ziemlich ungerechtfertigter Prozess. 20 Minuten lang den Backofen zu heizen für effektiv drei bis fünf Minuten, die E. das Kirschkernkissen dann bei sich haben wollte, haben sich einfach nicht gerechnet. Deshalb sind wir zur guten alten Wärmflasche zurückgekehrt. Weil diese anfangs ungefähr so groß sind wie der Kinderkörper selbst, lohnt sich eine extra Wärmflasche in kleinerer Größe. So eine könnt ihr heute bei mir gewinnen! Hugo Frosch vertreibt Wärmflaschen aus nachhaltigem Material, die auch noch niedlich aussehen und bei den Kindern an Bauchschmerz-Tagen garantiert gut als Trostspender  ankommen. Die Wärmflaschen sind frei von PVC und Phtalaten und sind sogar recyclingfähig, 90% der verwendeten Rohstoffe sind nachwachsend. Da spricht doch eigentlich nichts dagegen, …

Unser Bauchgefühl ist so wahnsinnig wichtig – über die ersten Erfahrungen mit Kinderbetreuung

Nach monatelangen Bemühungen konnten wir es im Februar kaum glauben, als wir einen Platz bei einer Tagespflegeperson in Potsdam ab März bekommen haben. Wir haben die Liste mit Dingen, die wir dann in mehrfacher Ausführung brauchen würden, fröhlich abgearbeitet und uns auf die Eingewöhnung gefreut. Beim Kennenlernen sah alles ganz gut aus – nette Tagespflegepersonen, schöne große Räume mit ansprechendem Spielzeug und täglich überwiegend selbstgekochtes Bio-Essen.  Leider war unsere Freude dann bereits nach wenigen Tagen der der Eingewöhnung gehemmt. Wenn man sich einmal für den bedürfnisorientierten Weg entschieden hat, bemüht man sich, jedes Zeichen des Kindes zu deuten und kann über manche Dinge nicht mehr hinwegsehen. Wir haben es insgesamt ein paar Wochen mit der Eingewöhnung versucht, aber ich hatte einfach kein gutes Gefühl, E. dort zu lassen. Ein paar Trennungsversuche haben wir gemacht, weil wir ja wirklich auf den Platz angewiesen waren, aber meist ist mir irgendetwas an anderen Kindern oder dem Verhalten der Tagespflegeperson aufgefallen und hat mich beunruhigt, deshalb haben wir das Experiment wieder beendet. In unserem konkreten Fall war einer der …