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Wochenende in Bildern 27./28. Januar 2018

Dieses Wochenende startete am Freitag damit, dass wir endlich mal andere Stipendiat*innen hier in Potsdam kennengelernt haben – meist sind die Uhrzeiten ja mit Kind doch eher schwierig. E. fand es aufregend, wieder im Uni-Gebäude zu sein und durfte abends mit uns noch eine kleine Netflix-Party machen. Der Rest des Wochenendes bestand dann aus Kochen, Essen, Arbeiten, Freund*innen treffen und einer neuen Regel bei uns zu Hause.

Mit viel Ordnung ins neue Jahr

Schon seit einer Woche ist nun also 2018, verrückt. Das vergangene Jahr raste nur so an uns vorbei und nahm in den Wochen vor Weihnachten noch einmal an Fahrt auf. Wir hatten uns im vergangenen Jahr vorgenommen, Weihnachten so entspannt und nachhaltig wie möglich zu machen. Das bedeutete einerseits viel Planung im Voraus und Aufgaben auf verschiedene Tage zu verteilen, andererseits aber auch, umweltbewusst einzukaufen, Geschenke überwiegend selbst zu machen, auf Verpackungsmüll zu verzichten und uns auf die für uns wichtigen Elemente zu konzentrieren, damit wir schöne Erinnerungen mitnehmen würden. Das hat erstaunlich gut geklappt und es war ein schönes Weihnachtsfest, erst in Potsdam und dann in Schleswig-Holstein. Zwischen den Feiertagen haben wir eine gute Balance aus Uni-Lektüre und Entschleunigung gefunden, denn wir haben bewusst darauf geachtet, dass E. eher das Außergewöhnliche der Tage mitnimmt als die alltäglichen Momente. Die Verantwortung dafür, einem jungen Menschen prägende Erinnerungen an bestimmte Tage zu schaffen, ist ja doch eine, die man ernst nehmen möchte und die in diesem Jahr nun durch das bewusste Miterleben ihrerseits noch einmal größer …

Unsere Semesterplanung – zwischen Steinen im Weg und offenen Fragen

Mittlerweile wissen wir beide endlich, wo wir im Sommersemester studieren werden. Ich werde den Master Germanistik in Potsdam anfangen, David Politikwissenschaften in Kiel. Wir hoffen, dass David zum Wintersemester nach Potsdam oder Berlin wechseln kann, ansonsten können wir mittlerweile nur noch darüber lachen, dass wir immer noch nicht am selben Ort studieren und es weiterhin kompliziert bleibt. Vielleicht muss man es als Zusatzqualifikation sehen und wenn mich irgendwann ein*e Arbeitgeber*in fragt, ob ich flexibel in den Einsatzzeiten und -orten wäre, könnte ich dies immerhin bejahen. So wird natürlich auch die Planung des Semesters nicht einfacher. Ich habe zwar die Zulassung für Germanistik, werde aber erst dann vorläufig immatrikuliert, wenn ich eine Bestätigung vorlegen kann, dass alle Arbeiten aus dem Bachelor abgegeben sind. Bis dahin gibt es kein Semesterticket, keinen Zugang zum Kurswahlsystem und keinen Student*innenpreis in der Mensa. In Kiel läuft das anders, David ist bereits vorläufig immatrikuliert.  Wir haben jetzt mit allen Dozent*innen der Kurse, die wir belegen möchten/müssen Kontakt aufgenommen, ich muss mich ja irgendwie bemerkbar machen, dass ich auch mitspielen möchte. Dabei …

Meine Meinung zum “Erziehungsexperiment” auf RTL

Am Mittwoch haben wir das “Erziehungsexperiment” auf RTL gesehen. Eigentlich wussten wir schon vorher, was uns erwartet und welche Schlussfolgerungen man daraus ziehen wird. Aber man vergibt ja neue Chancen, auch an RTL.Die Vorschau war schon herzzerreißend, das “Mamaaa” des kleinen Mädchens geht mir schon seit Tagen nicht aus dem Kopf und es tat schon fast weh, ihre Verzweiflung zu sehen, wenn die Mutter das Zimmer verließ. Worum es in der Show ging? Insgesamt drei Familien wurde bei Einschlafproblemen geholfen. Also eigentlich kein “Erziehungsexperiment”, sondern ein “Einschlafexperiment”. Da stellten sich mir schon im Vorfeld die Nackenhaare hoch, wieder ist das Einschlafen der Kinder ein brandheißes Thema. Es scheint einen ja überall zu verfolgen, Diskussionen über die “Schlaflernprogramme”, von denen ich gar nichts halte bis hin zur Idee, dass Kinder ihren Schlafzeitpunkt selbst bestimmen sollten.Der Wunsch nach dem gut schlafenden Kind ist schon nachvollziehbar – wenn E. größer wird, freue ich mich auch, wenn sie nach einer Gute-Nacht-Geschichte einschläft und in ihrem Bett bleibt. Aber davon sind wir noch weit entfernt und das weiß ich. Weil …

Die “Semesterferien” sind eingeläutet!

Elbe entdecken So schnell wie dieses Semester ging bisher gefühlt noch keines rum! Ich hatte nur zwei Veranstaltungen, davon eine als Blockseminar und so war ich natürlich im Vergleich zu allen vorigen Semestern viel seltener in der Uni. Das habe ich sehr genossen, weil so ganz klar war, an welchen Tagen intensiv Uni auf dem Plan stand und an welchen Tagen ich die ganze Zeit zuhause war. Nun sind seit gestern offiziell Semesterferien und zumindest an einer Tatsache hat sich nichts geändert: Von Ferien ist keine Rede. Der Ausdruck “vorlesungsfreie Zeit” trifft es eher, denn auch die kommenden drei Monate sind mal wieder wahnsinnig gestaffelt: Dieses Wochenende saß David an zwei Hausarbeiten und ich an einer Zusatzleistung, weshalb wir gerade ein paar Tage bei meinen Eltern sind. So können wir tatsächlich mal ein paar Stunden gleichzeitig an den Schreibtisch, während E. trotzdem großartiges Programm hat. Innerhalb der nächsten zwei Wochen schreiben wir auch unsere Semesterberichte für die Friedrich-Ebert-Stiftung, von der wir glücklicherweise beide ein Stipendium erhalten. Dafür müssen Leistungsübersichten beantragt, Notenlisten erstellt und Berichtsteile geschrieben …

Anwesenheitspflicht im Bachelor – ein letztes Mal für mich

Freitag, der 15.07.2016 – ein historischer Tag für mich! Heute habe ich mich hoffentlich zum letzten Mal auf eine Anwesenheitsliste eingetragen – denn wenn ich mich nicht ganz blöd angestellt habe, habe ich heute meine letzte Präsenzveranstaltung absolviert. Ab kommendem Semester soll in Kiel für Seminare und Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht mehr gelten, vier Jahre Anwesenheitspflicht haben mir dann auch wirklich gereicht. Ich denke daher heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge an all die Stunden zurück, in denen ich mich auf verschiedenste Arten von Anwesensheitslisten (nur fälschbares Kürzel; datenschutztechnisch frangwürdig mit Matrikelnummer, Name und Unterschrift; nur Name; …) eintragen musste, nur um anschließend Mails zu schreiben, ein Buch zu lesen, Twitter zu verfolgen oder für andere Seminare zu lernen. Teilweise war ich in den 90 Minuten wahnsinnig produktiv – aber eben mit anderen Dingen beschäftigt. (Fürs Protokoll: Es gab auch einige spannende, tolle Seminare und Vorlesungen – um die geht es hier nicht) Die Anwesenheitspflicht war mir schon seit dem ersten Semester ein Dorn im Auge. In bald vier Jahren Bachelorstudium habe ich auch …

Praktikum geschafft und gerade noch so zur Prüfung angemeldet!

Noch angemeldet – bald bestanden! Seit Freitag ist mein Praktikum offiziell zuende – hinter mir liegen drei stressige Wochen, in denen ich kaum zum bloggen gekommen bin. Aber auch sonst zu nicht sehr viel. Meine Praktikumsschule war toll, die betreuenden Lehrkräfte hatten viel Verständnis für meine Situation und ich konnte mir meinen Stundenplan selbst zusammenstellen. Zur Hälfte des Praktikums war E. krank und ich war ein paar Tage noch weniger dort. Ich habe es aber geschafft, jeden Tag ein paar Stunden zu sehen und habe letztendlich auch drei Stunden selbst unterrichtet (zwei waren Pflicht). Vor dem Praktikum hatte ich im Vorfeld ja sehr großen Respekt. Es hat sich gezeigt, dass das absolut berechtigt war, denn diese Aufgabe war schwer zu meistern. Ohne Davids Unterstützung hätte das alles nicht funktioniert, er ist ja in der Zeit zuhause geblieben, um auf E. aufzupassen. Danke 🙂 Zu den Hausarbeiten bin ich leider überhaupt noch nicht gekommen und habe jetzt zumindest für eine die Fristverlängerung bei der Dozentin erfragt. Fragen kostet ja nichts – ich bin bisher auch recht …