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Lesetipps für den Februar

In den Lesetipps stelle ich euch regelmäßig Artikel und Texte vor, die ich spannend finde oder die mich zum Nachdenken anregen. Dieses Mal mit Montessori-Pädagogik, Elterngefühlen, Bedürfnissen und Geschenkideen.

Blogs und Onlineartikel

Susanne Mierau schreibt auf Geborgen Wachsen über Elterntränen. Das Gefühl des Versagens oder des Nicht-gut-genug-Seins kennen wir sicherlich alle, das nimmt mit mehr Verantwortung auch nicht gerade ab. Es tut gut, zu lesen, dass es ja doch irgendwie allen so geht, dass alle mal wegen etwas zweifeln, sich Sorgen machen oder wahnsinnige Erleichterung spüren – und dass das auch okay so ist.

Eine tolle Idee, die ich gerne weiter verbreiten möchte, ist das Beziehungscafé, über das Mini and Me gebloggt hat. Das Beziehungscafé wird gerade in Wien gestartet, aber die Idee ist überall gut und soll auch auf andere Städte ausgeweitet werden: Eltern im Reallife vernetzen, die ähnlich ticken. Zwar wird im Blogartikel nur von “Mamas” und “Müttern” gesprochen und ich glaube, dass sich alle möglichen Elternteile vernetzen sollten, aber der Grundgedanke gefällt mir. Die Input-Videos werden dann auf Instagram und Youtube geteilt.

Nora Imlau schreibt in ihrem Blog über den Begriff “Bedürfnis”. Was sind Bedürfnisse, die unsere Kinder haben, was wird häufig in Bezug auf “bedürfnisorientierte Erziehung” falsch verstanden und wo muss man differenzieren: “Verwechseln wir Strategien mit Bedürfnissen, stehen wir immer wieder vor scheinbar unlösbaren Situationen”.

Wenn in eurer Familie oder im engsten Freundeskreis bald jemand ein Kind bekommt, interessieren euch vielleicht die Geschenkideen fürs Wochenbett, die auf dem Blog von guten Eltern veröffentlicht wurden. Da sind wirklich nützliche Tipps wie Suppe oder bestimmte Bücher dabei!

Mein Mann und ich beschäftigen uns schon seit Jahren viel mit Reformpädagogik. Als ehemalige Mitglieder der Landesschüler*innenvertretung sind wir schon als Jugendliche in Kontakt mit verschiedenen Schulformen gekommen und ich versuche, über die Jahre da auf dem neusten Stand zu bleiben. Nicht nur für unseren Umgang mit Kindern zuhause, sondern auch für die Schulwahl in spätestens in drei bis vier Jahren. Immer wieder fasziniert mich Montessori-Pädagogik. Was das ist? Darüber haben sich Chez Mama Poule und Eltern vom Mars erst kürzlich ausgetauscht.

Auf meinem Nachttisch

Auf meinem Nachttisch liegt in diesen Wochen das Familienhaus von Jesper Juul, dem wohl bekanntesten dänischen Familientherapeuten. Auch wenn wir von vielen Themen, beispielsweise der Pubertät des Kindes, zum Glück noch ein paar Jahre entfernt sind, habe ich schon jetzt beim Lesen so einige Aha-Effekte. In flüssigem Dialogstil geschrieben, beantwortet Jesper Juul die Fragen der Journalistin Monica Øien und bringt viele Beispiele aus seinen Beratungssitzungen. Ein Satz, der bei mir zum Beispiel hängen geblieben ist, ist “Kinder und Jugendliche lügen aus einem einzigen Grund: wenn sie erleben, dass ihre Eltern mit der Wahrheit nicht umgehen können.” Spannend, hoffentlich merke ich mir das für später!

Wenn ihr in den nächsten Wochen Artikel oder Texte findet, die in den Leselinks auftauchen sollten, meldet euch gerne bei mir!

4 Kommentare

  1. Danke Anneke, fürs Teilen des Beziehungscafés und die tolle Auswahl deiner Favoriten! Ich freu mich wirklich sehr darüber, dass wir dabei sind! 🙂

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