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Ausflugstipp: Barfußpark Beelitz-Heilstätten

*enthält einen Link zum Barfußpark (unbezahlte Werbung)*

Wer in Berlin und Umgebung auf der Suche nach einem Ausflugsziel ist, sollte hier einmal genau hinschauen: Am Samstag waren wir zu dritt im Barfußpark Beelitz-Heilstätten und ich nehme euch heute ein bisschen mit durch den Ausflug, damit ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen könnt.

Den Park habe ich eher zufällig entdeckt, als ich bei einem Online-Kartenanbieter die Umgebung um Potsdam betrachtet habe. Die Kita-Ferien stehen vor der Tür und ich wollte herausfinden, wie weit uns unsere Semestertickets bringen können. Dabei stieß ich auf die Beelitz-Heilstätten und den dazugehörigen Barfußpark und konnte dann doch nicht mehr bis zu den Ferien warten, ein Wochenend-Ausflug musste her. Unser Kind geht gerne barfuß, mag Steine und schreckt auch vor Wasserbecken nicht zurück – perfekte Voraussetzungen für einen Besuch.

Den Parkplan konnte ich bereits im Internet einsehen und wusste so, dass es drei verschiedene Routen gibt, die man laufen kann. Alle haben eine ungefähre Länge von einem Kilometer und führen durch den Wald – sehr angenehm also, wenn man mittlerweile im siebten Schwangerschaftsmonat ist und entspannte Wege im Schatten bevorzugt. Auch für Kleinkinder sind das gute Längen, denn einen Kinderwagen mitzunehmen ist zwar möglich, aber wahrscheinlich eher unpraktisch.

Der Eintritt lag für zwei Erwachsene bei insgesamt 14 Euro, Kinder unter vier Jahren sind frei. Der Preis ist auf jeden Fall gerechtfertigt, der Park ist sehr sauber, hat viel zu bieten und – was mich tatsächlich sehr gefreut hat – man darf sein eigenes Essen mitbringen und an den Tischen des parkeigenen Cafés auspacken. Mit Kind(ern) benötigt man ja doch den einen oder anderen Snack und bei mehreren Leuten wird so ein Ausflug sonst schnell eine Belastung für den Geldbeutel.

Nachdem wir mit einem ausgiebigen Picknick gestartet sind, haben wir unsere Schuhe und Handtücher in den vorhandenen Schließfächern verstaut und uns auf den Weg gemacht: Über Glasscherben, Feldsteine und die verschiedensten Walduntergründe wie Kiefernzapfen oder Bucheckern und sogar durch ein Becken mit nassem Torf.

Ein Arm- und Fußbecken verstärken die Kneipp-Erfahrung, aber für Zweijährige zählt ja primär, dass es nass und lustig ist. Größere Kinder werden mit den Angeboten aber ebenso angesprochen, so gibt es beispielsweise Balanciertreppen, Weitsprung-Felder, bei denen man sein eigenes Geschick mit Waldtieren vergleichen kann, Tast- und Riechkästen und auch eine Riesenschaukel.

Zum Glück hatten wir für den Ausflug eine unserer Tragen dabei, denn an einer Holzbrücke hat sich E. den Fuß minimal aufgeratscht, was in Kombination mit dem fehlenden Mittagsschlaf zu einem akuten Kräfteabfall führte. Es war aber so faszinierend im Wald, dass es ihr auch in der Trage noch sehr gut gefiel und wir den Ausflug entspannt fortsetzen konnten, bis wir Handtücher und Schuhe wieder aus den Schließfächern holten und uns an der Waschstation von Wald- und Torfresten befreiten.

Insgesamt waren wir ungefähr zwei bis drei Stunden im Barfußpark, in denen wir gerade mal das Picknick und eine der drei Routen geschafft haben. Der Park eignet sich somit sehr gut für einen Tagesausflug, es gibt für alle genug zu sehen und zu entdecken und zwischen den Routen immer wieder die Gelegenheit, am Café in der Parkmitte anzuhalten und Kraft zu tanken.

Es war sicherlich nicht unser letzter Besuch im Park, einige Stationen warten noch darauf, entdeckt zu werden und beim nächsten Mal würden wir auch sehr gerne den Baumkronenpfad hinzubuchen, auf dem man von oben das verlassene Gebäude der Beelitz-Heilstätten bestaunen kann.

 

 

 

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