Autor: Anneke

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein paar ruhige Feier- und Ferientage. Bei uns lodert schon das künstliche Kaminfeuer auf dem Fernseher, endlich sind alle vier Kerzen auf dem Adventskranz an und das letzte Päckchen vom Adventskalender geplündert. So lange hat E. es geschafft, auf Weihnachten zu warten und wir sind davon sehr beeindruckt. Wir wissen ja selber noch, wie aufregend die ganze Vorweihnachtszeit ist, wenn man am Adventskalender genau sieht, wie lange es noch dauert und man selbst zum Schluss nicht weiß, was einen am Abend erwartet. 

Wochenende in Bildern – 09./10. Dezember 2017

Plötzlich ist es schon der zweite Advent. Die ganzen Endjahresverpflichtungen nehmen schon ihren Lauf und die Adventszeit rennt nur so dahin. Eigentlich hatten wir uns dieses Wochenende sehr darauf gefreut, einen Teil der Familie in Bremen zu besuchen und hatten alle Bahn.Bonus-Punkte in Freifahrten eingelöst. Doch die Krankheitswelle hat uns dann doch alles absagen lassen und wir haben das Wochenende statt in Zügen oder auf Weihnachtsmärkten überwiegend zuhause verbracht. Das tat tatsächlich auch überwiegend gut. Aber seht selbst:

Vorlesetag: Heute schon Geschichten geteilt?

Heute, am 17. November, ist der bundesweite Vorlesetag, der jetzt schon zum 14. Mal stattfindet. Über 170.000 Personen haben sich angemeldet, um ehrenamtlich in Bibliotheken, Kindergärten oder anderen Orten vorzulesen. Ich hatte auch überlegt, mich zum Vorlesen anzumelden, aber ich habe heute erst gearbeitet und hatte danach noch bis 16 Uhr Uni, danach lese ich dann nur noch E. vor.

10 Tipps für die Eingewöhnung – wie man entspannter an die neue Situation herangehen kann

Seit mittlerweile sieben Wochen ist E. nun in der Kita und wir sind vollständig mit der Eingewöhnung durch. Für uns alle hat dieses neue Kapitel einen ganz großen Schritt bedeutet – bis jetzt war E. zuhause bzw. mit uns unterwegs, ab jetzt verbringt sie den halben Tag mit anderen Menschen. Auch ist es so, dass dieser Zustand ab jetzt so bleiben wird, nach der Kita kommt die Schule und nach der Schule wird sie wahrscheinlich ausziehen. Vom Tagesablauf haben wir die intensivste Gemeinsamkeit nun also hinter uns gelassen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns mit der jetzigen Situation wohlfühlen und zufrieden damit sind, dass wir sie “abgeben”. Ich halte sehr viel vom Bauchgefühl und das muss bei der Betreuung stimmen.

Anwesenheitspflicht ist keine gute Idee! Ein Brief an Frau Pfeiffer-Poensgen

Liebe Landesregierung NRW, liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, mit Entsetzen und auch mit ein bisschen Wut habe ich gestern gelesen, dass das Verbot von Anwesenheitspflicht in NRW wieder aufgehoben werden soll. Liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, das ist in meinen Augen keine gute Idee. Ich erkläre Ihnen gerne wieso: Ich habe mein Studium im Herbst 2012 aufgenommen, in den Jahren bis heute habe ich wirklich zeitaufwendige Ehrenämter innegehabt, ich habe ein Kind bekommen und ich habe dazu in insgesamt sechs verschiedenen Nebenjobs gearbeitet. Ich bin eine, die aus so vielen verschiedenen Studiensituationen sprechen kann. Ich bekam zwei Semester Bafög, ich bekam irgendwann zwei Semester Elterngeld, ich bekomme ein Stipendium. Liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, Studiensituationen, Mieten und Lebenshaltungskosten sind so verschieden, dass ich mein ganzes Studium über das Geld aus den Nebenjobs gebraucht habe. Ich spreche bei allem hier nicht aus meiner individuellen Situation, sondern ich spreche für so viele, die den Kampf gegen die Anwesenheitspflicht kämpfen, die sich Tag für Tag in Studierendenparlamenten streiten und so viel Kraft und Energie aufwenden, um das Studium und die Lehre besser zu machen. …