Autor: Anneke

Anwesenheitspflicht ist keine gute Idee! Ein Brief an Frau Pfeiffer-Poensgen

Liebe Landesregierung NRW, liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, mit Entsetzen und auch mit ein bisschen Wut habe ich gestern gelesen, dass das Verbot von Anwesenheitspflicht in NRW wieder aufgehoben werden soll. Liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, das ist in meinen Augen keine gute Idee. Ich erkläre Ihnen gerne wieso: Ich habe mein Studium im Herbst 2012 aufgenommen, in den Jahren bis heute habe ich wirklich zeitaufwendige Ehrenämter innegehabt, ich habe ein Kind bekommen und ich habe dazu in insgesamt sechs verschiedenen Nebenjobs gearbeitet. Ich bin eine, die aus so vielen verschiedenen Studiensituationen sprechen kann. Ich bekam zwei Semester Bafög, ich bekam irgendwann zwei Semester Elterngeld, ich bekomme ein Stipendium. Liebe Frau Pfeiffer-Poensgen, Studiensituationen, Mieten und Lebenshaltungskosten sind so verschieden, dass ich mein ganzes Studium über das Geld aus den Nebenjobs gebraucht habe. Ich spreche bei allem hier nicht aus meiner individuellen Situation, sondern ich spreche für so viele, die den Kampf gegen die Anwesenheitspflicht kämpfen, die sich Tag für Tag in Studierendenparlamenten streiten und so viel Kraft und Energie aufwenden, um das Studium und die Lehre besser zu machen. …

Camping mit Kleinkind(ern): Diese fünf Dinge dürfen auf der Packliste nicht fehlen!

Wie einige von euch sicher schon gemerkt haben, war auf dem Blog die letzten Wochen Funkstille. Der Grund dafür war, dass wir, bevor uns nun der Kita-Alltag umhaut, noch einmal Familienzeit zu dritt haben wollten. David und ich sind beide in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen und konnten es daher auch nicht verantworten, dass E. demnächst schon zwei Jahre alt wird und bisher noch nicht im Urlaub in Dänemark war. Also haben wir das studentische Konto gecheckt, uns gegen ein Ferienhaus und für Camping entschieden, das Auto bis unter das Dach vollgeladen und sind letzte Woche zum Zelturlaub an der Ostsee aufgebrochen.

Warum wir immer auf unsere Kleinkinder warten sollten

Beim Warten entdeckt man immer wieder schöne Sachen! Als ich gestern auf dem Balkon saß und für meine Hausarbeit lesen wollte, wurde ich unfreiwllig Zeugin eines “Gesprächs” zwischen Papa und Sohn, den ich auf ungefähr drei Jahre schätze. Der Vater, mit Laufrad unter dem Arm und offensichtlich unter Zeitdruck, ging weiter, obwohl sein Sohn anhielt und nicht weiterlaufen wollte. Der Sohn weinte, der Vater rief ihm zu, dass er kommen solle. Nach ein paar Mal hin und her ging der Vater weiter, ohne seinem Sohn das zu kommunizieren. Einem befreundeten Vater in der Nähe des Kindes rief er zu, ob dieser den Sohn mitnehmen könne. Das Kind wollte das nicht, sondern rief immer wieder “Mein Papa!”, die Stimme überschlug sich schon. Der andere Vater sagte dem Kind, dass sie zum Papa gehen würden, aber das Kind wollte nicht von ihm mitgenommen werden. Nach zwei Minuten weinendem Rufen lief er alleine los in die Richtung, in die der Vater gegangen war, der zweite Vater mit dessen älterer Tochter hinterher. Und wie dieser kleine Zwerg mit dem …

“Nichts” tun ist manchmal genau das, was man braucht

Mit den Referaten, den Prüfungen, der unklaren Zukunft und einigen anderen kleineren und größeren Problemen und Stolpersteinen des Semesters ist es zurzeit manchmal schwer, noch den Überblick und vor allem die Ruhe zu bewahren. Dieses Semester war wirklich hart, hielt für uns aber auch viele Erfahrungen und neue Denkansätze bereit. Wenn ich an das Semester zurückdenke, dann sind das nicht bloß 3-4 Monate Vorlesungen mit anstrengenden Referaten und Prüfungen am Ende, es ist vor allem die Zeit, in der aus unserem Kind eine Zweijährige wird. Als das Semester angefangen hat, ich gerade meine Bachelorarbeit abgegeben  und mich mit der Immatrikulation hier in Potsdam beschäftigt habe, ist ihr Wortschatz explodiert. Es ist auch die Zeit, in der wir eine Tagesmutter ausprobiert und für nicht zu uns passend befunden haben – also die Zeit, in der wir uns aktiv dafür entschieden haben, E. noch ein weiteres halbes Jahr selbst rund um die Uhr zu betreuen. Es ist die Zeit, in der E.s Autonomiephase begann und in der sich aus dem Baby immer mehr eine kleine Persönlichkeit mit …

Mit dem Kleinkind auf dem Festival – eine wahnsinnig schöne Erfahrung

Vor ein paar Wochen hatte ich hier auf dem Blog über die Diskussion in einer Facebookgruppe berichtet, in der es darum ging, ob man mit Kind auf ein Festival gehen kann oder nicht. Ich habe damals auch schon erwähnt, dass wir das für diesen Sommer fest vorhatten – und diese Woche war es dann endlich so weit! Bei Two For Fashion hatte ich über Instagram zwei Tagestickets für das A Summer’s Tale in der Nähe von Lüneburg gefunden und seitdem haben wir die Tage im Kalender gezählt. Wir waren “früher” gerne auf Festivals, gerne draußen und haben auch gerne mal mit Freund*innen das ein oder andere Bier getrunken. Wir sind einfach nicht der Typ Eltern, der das dann alles nicht mehr machen möchte, auch wenn das Bier jetzt immer öfter gerne alkoholfrei sein darf. Wir wollten deshalb jetzt einfach mal wissen, wie es denn mit Kind auf einem Festival wäre und das A Summer’s Tale sah schon im Infovideo perfekt aus. Viel geeigneter für das, was wir jetzt wollen, als beispielsweise das Hurricane, auf dem …

Mit dem Kind aufs Festival – ja oder nein?

Heute entbrannte in einer Facebook-Gruppe zum Studieren mit Kind eine spannende Diskussion darüber, ob man sein Kind mit auf ein Festival nehmen sollte oder nicht. Pro- und Contralager hatten sich schnell gefunden und leider hat es auch bis zu den ersten virtuellen Angriffen nicht lange gedauert, mittlerweile wurde der Beitrag samt aller Kommentare sogar gelöscht. Die Ausgangsfrage war jedoch gar nicht darauf ausgelegt, dass es so eskaliert, eine Mutter wollte einfach mal andere Erfahrungen hören, sie war sich unsicher. Beide Meinungsextreme sind irgendwo nachvollziehbar, denn jedes Festival und jede Festivalerfahrung ist unterschiedlich. Wir waren auch schon in Camps, in denen alle gegenseitig aufgepasst haben und in denen es einfach nett war und fünf Meter weiter im nächsten Camp würden wir nicht sein wollen. Wenn man selber nur auf “Druffi-Festivals” war, ist es vielleicht schwieriger, sich ein Festival mit Kind vorzustellen als bei den Erfahrungen, die wir gemacht haben. Denn wir haben bisher gute Erfahrungen mit Festivals gemacht und werden daher in diesem Jahr auch mit E. auf ein Festival fahren. Zum Ausprobieren nur für einen …

Testbericht mit Gewinnspiel! Öko-Wärmflaschen von Hugo Frosch

*Werbung, Gewinnspiel* Heute gibt es bei eenemeenemama. tatsächlich das erste Gewinnspiel! Ich freue mich sehr, unter euch damit etwas sehr nützliches zu verlosen: Wärmflaschen für Kinder von Hugo Frosch. Wer Kinder hat, kommt an Wärmflaschen und Wärmekissen nicht vorbei, schon früh helfen sie bei Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen. Wir haben für E. anfangs ein Kirschkernkissen gekauft, doch ohne Mikrowelle war das Erwärmen ein ökologisch ziemlich ungerechtfertigter Prozess. 20 Minuten lang den Backofen zu heizen für effektiv drei bis fünf Minuten, die E. das Kirschkernkissen dann bei sich haben wollte, haben sich einfach nicht gerechnet. Deshalb sind wir zur guten alten Wärmflasche zurückgekehrt. Weil diese anfangs ungefähr so groß sind wie der Kinderkörper selbst, lohnt sich eine extra Wärmflasche in kleinerer Größe. So eine könnt ihr heute bei mir gewinnen! Hugo Frosch vertreibt Wärmflaschen aus nachhaltigem Material, die auch noch niedlich aussehen und bei den Kindern an Bauchschmerz-Tagen garantiert gut als Trostspender  ankommen. Die Wärmflaschen sind frei von PVC und Phtalaten und sind sogar recyclingfähig, 90% der verwendeten Rohstoffe sind nachwachsend. Da spricht doch eigentlich nichts dagegen, …