Autor: Anneke

Camping mit Kleinkind: Mutter und Tochter im Campingurlaub am Meer

Camping mit Kleinkind: Diese fünf Dinge dürfen auf der Packliste nicht fehlen!

Wie einige von euch sicher schon gemerkt haben, war auf dem Blog die letzten Wochen Funkstille. Der Grund dafür war, dass wir, bevor uns nun der Kita-Alltag umhaut, noch einmal Familienzeit zu dritt haben wollten. David und ich sind beide in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen und konnten es daher auch nicht verantworten, dass E. demnächst schon zwei Jahre alt wird und bisher noch nicht im Urlaub in Dänemark war. Also haben wir das studentische Konto gecheckt, uns gegen ein Ferienhaus und für Camping entschieden, das Auto bis unter das Dach vollgeladen und sind letzte Woche zum Zelturlaub an der Ostsee aufgebrochen. Da Camping mit Kleinkind definitiv anders ist als Camping auf einem Festival o.ä., habe ich euch hier meine Top Five der Dinge erstellt, die auf eurer Packliste nicht fehlen dürfen, wenn es euch das nächste Mal in die Natur zieht. Camping mit Kleinkind: Was auf der Packliste nicht fehlen darf 1) Passende Kleidung für jede WettersituationDas klingt erstmal banal und selbstverständlich, doch Campingurlaub – vor allem im Spätsommer oder Herbst – kann alles bedeuten. …

Mit dem Kleinkind auf dem Festival – eine wahnsinnig schöne Erfahrung

Vor ein paar Wochen hatte ich hier auf dem Blog über die Diskussion in einer Facebookgruppe berichtet, in der es darum ging, ob man mit Kind auf ein Festival gehen kann oder nicht. Ich habe damals auch schon erwähnt, dass wir das für diesen Sommer fest vorhatten – und diese Woche war es dann endlich so weit! Bei Two For Fashion hatte ich über Instagram zwei Tagestickets für das A Summer’s Tale in der Nähe von Lüneburg gefunden und seitdem haben wir die Tage im Kalender gezählt. Wir waren “früher” gerne auf Festivals, gerne draußen und haben auch gerne mal mit Freund*innen das ein oder andere Bier getrunken. Wir sind einfach nicht der Typ Eltern, der das dann alles nicht mehr machen möchte, auch wenn das Bier jetzt immer öfter gerne alkoholfrei sein darf. Wir wollten deshalb jetzt einfach mal wissen, wie es denn mit Kind auf einem Festival wäre und das A Summer’s Tale sah schon im Infovideo perfekt aus. Viel geeigneter für das, was wir jetzt wollen, als beispielsweise das Hurricane, auf dem …

Mit dem Kind aufs Festival – ja oder nein?

Heute entbrannte in einer Facebook-Gruppe zum Studieren mit Kind eine spannende Diskussion darüber, ob man sein Kind mit auf ein Festival nehmen sollte oder nicht. Pro- und Contralager hatten sich schnell gefunden und leider hat es auch bis zu den ersten virtuellen Angriffen nicht lange gedauert, mittlerweile wurde der Beitrag samt aller Kommentare sogar gelöscht. Die Ausgangsfrage war jedoch gar nicht darauf ausgelegt, dass es so eskaliert, eine Mutter wollte einfach mal andere Erfahrungen hören, sie war sich unsicher. Beide Meinungsextreme sind irgendwo nachvollziehbar, denn jedes Festival und jede Festivalerfahrung ist unterschiedlich. Wir waren auch schon in Camps, in denen alle gegenseitig aufgepasst haben und in denen es einfach nett war und fünf Meter weiter im nächsten Camp würden wir nicht sein wollen. Wenn man selber nur auf “Druffi-Festivals” war, ist es vielleicht schwieriger, sich ein Festival mit Kind vorzustellen als bei den Erfahrungen, die wir gemacht haben. Denn wir haben bisher gute Erfahrungen mit Festivals gemacht und werden daher in diesem Jahr auch mit E. auf ein Festival fahren. Zum Ausprobieren nur für einen …

Testbericht mit Gewinnspiel! Öko-Wärmflaschen von Hugo Frosch

*Werbung, Gewinnspiel* Heute gibt es bei eenemeenemama. tatsächlich das erste Gewinnspiel! Ich freue mich sehr, unter euch damit etwas sehr nützliches zu verlosen: Wärmflaschen für Kinder von Hugo Frosch. Wer Kinder hat, kommt an Wärmflaschen und Wärmekissen nicht vorbei, schon früh helfen sie bei Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen. Wir haben für E. anfangs ein Kirschkernkissen gekauft, doch ohne Mikrowelle war das Erwärmen ein ökologisch ziemlich ungerechtfertigter Prozess. 20 Minuten lang den Backofen zu heizen für effektiv drei bis fünf Minuten, die E. das Kirschkernkissen dann bei sich haben wollte, haben sich einfach nicht gerechnet. Deshalb sind wir zur guten alten Wärmflasche zurückgekehrt. Weil diese anfangs ungefähr so groß sind wie der Kinderkörper selbst, lohnt sich eine extra Wärmflasche in kleinerer Größe. So eine könnt ihr heute bei mir gewinnen! Hugo Frosch vertreibt Wärmflaschen aus nachhaltigem Material, die auch noch niedlich aussehen und bei den Kindern an Bauchschmerz-Tagen garantiert gut als Trostspender  ankommen. Die Wärmflaschen sind frei von PVC und Phtalaten und sind sogar recyclingfähig, 90% der verwendeten Rohstoffe sind nachwachsend. Da spricht doch eigentlich nichts dagegen, …

Ausflugsziele gesucht! Sommer mit Kindern in und um Potsdam

Endlich ist der Sommer (wieder) da. Dieses Jahr ist es ja wirklich sehr wechselhaft, das erste Mal in kurzer Hose und FlipFlops waren wir schon im März draußen, danach wurde es wieder sehr kalt. Mittlerweile kann man endlich wieder ganze Tage draußen verbringen und muss sich nicht mehr mit Regenschirm, Regenverdeck und dicken Jacken ausstatten – man kann tatsächlich einfach rausgehen und dort bleiben. Sogar barfuß. Abgefahren. Heute haben E. und ich den halben Tag mit einer befreundeten Mutter und ihren zwei Kindern auf dem Spielplatz verbracht, wir haben dort einfach gesessen und geschnackt, waren mit den Kindern im Wasserbecken und haben eine völlig überteuerte Pizza im Café gegessen. Solche Tage sind es, die den Sommer mit Kind im Vergleich zu allen anderen davor so besonders erscheinen lassen – die Zeit haben wir uns früher einfach nicht genommen. Es gab natürlich immer Tage, an denen man nach der Uni nochmal an die Kieler Förde oder ans Meer gefahren ist. Ehrlich gesagt waren die im Verhältnis zum ganzen Jahr gesehen doch eher gering, weil immer noch …

“Flitterwochen” auf dem Archehof – Teil 2: Ohne Strom kochen und warm schlafen

In meinem letzten Blogeintrag konntet ihr lesen, dass wir unsere Tage auf dem Archehof ohne Strom verbracht haben. Was man als gelegentliche*r Festivalgänger*in durchaus mal gewohnt ist und was im Grunde keine große Herausforderung darstellt, ist mit Kind dann irgendwie doch schon anders. Vegetarische Ravioli aus der Dose würden zwar jeden Tag gehen, aber der wirklich große Hit ist es dann vielleicht doch nicht. Wir hatten auch etwas Respekt vor den Temperaturen beim Schlafen im Freien im Mai, vor allem mit Kleinkind. Wir wussten vorher, dass es in unserem Zelt einen Holzofen inklusive Feuerholz geben würde. Ich hab dann also aus dem Internet Rezepte für One-Pot-Gerichte herausgesucht, sie etwas abgeändert und in unplugged-Version auf dem Collegeblock mitgenommen. Das Einkaufen dafür war tatsächlich recht einfach, weil man wenig Dinge benötigt, die kühl gelagert werden müssen, das meiste geht mit Reis oder Nudeln, Gemüse und Zutaten, die es in Dosen oder Gläsern gibt.   Bunter Nudeltopf mit Paprika, Möhren und Brokkoli auf dem Holzofen Für den Nudeltopf genügt es, wenn man Möhren und Paprika mit Zwiebeln anschwitzt, …

“Flitterwochen” auf dem Archehof: Glamping als Familienkur

Vor ein paar Monaten saß ich abends auf dem Sofa und habe das TV-Programm durchgeschaltet, dabei bin ich wirklich rein zufällig auf vox hängengeblieben. Scheinbar wollte das Schicksal, dass ich in der stressigen Phase der Bachelorarbeiten ausgerechnet bei Angelo Kelly und seiner Familie hängenbleibe. Ich bin für Kelly-Verhältnisse spät geboren, wir hatten zwar eine CD, aber als ich in der Grundschule war, war es cool, die Musik doof zu finden. Meine frühere Ablehnung war bei diesem Bericht jedoch sehr schnell verschwunden, denn zu sehen, wie Angelo Kelly mit seiner Familie durch Europa fährt, wie die Kinder einfach wahnsinnig viele Erfahrungen machen können und sich alle auf das Wesentliche konzentrieren, hat in mir ganz viel ausgelöst. Ich wollte zu dem Zeitpunkt einfach nur noch auf Pause drücken, Achtsamkeit fördern und vor allem nicht beim Gute-Nacht-Lied hoffen, dass E. schnell einschläft, weil ich ja noch an den Schreibtisch musste. Ich wollte einfach mal Zeit haben und eine Weile unplugged leben. Unsere Tage sind oft so durchgetaktet, dass man gar nicht dazu kommt, den Biorhythmus zu registrieren oder …