Alle Artikel in: Kleinkind

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und ein paar ruhige Feier- und Ferientage. Bei uns lodert schon das künstliche Kaminfeuer auf dem Fernseher, endlich sind alle vier Kerzen auf dem Adventskranz an und das letzte Päckchen vom Adventskalender geplündert. So lange hat E. es geschafft, auf Weihnachten zu warten und wir sind davon sehr beeindruckt. Wir wissen ja selber noch, wie aufregend die ganze Vorweihnachtszeit ist, wenn man am Adventskalender genau sieht, wie lange es noch dauert und man selbst zum Schluss nicht weiß, was einen am Abend erwartet. 

Vorlesetag: Heute schon Geschichten geteilt?

Heute, am 17. November, ist der bundesweite Vorlesetag, der jetzt schon zum 14. Mal stattfindet. Über 170.000 Personen haben sich angemeldet, um ehrenamtlich in Bibliotheken, Kindergärten oder anderen Orten vorzulesen. Ich hatte auch überlegt, mich zum Vorlesen anzumelden, aber ich habe heute erst gearbeitet und hatte danach noch bis 16 Uhr Uni, danach lese ich dann nur noch E. vor.

10 Tipps für die Eingewöhnung – wie man entspannter an die neue Situation herangehen kann

Seit mittlerweile sieben Wochen ist E. nun in der Kita und wir sind vollständig mit der Eingewöhnung durch. Für uns alle hat dieses neue Kapitel einen ganz großen Schritt bedeutet – bis jetzt war E. zuhause bzw. mit uns unterwegs, ab jetzt verbringt sie den halben Tag mit anderen Menschen. Auch ist es so, dass dieser Zustand ab jetzt so bleiben wird, nach der Kita kommt die Schule und nach der Schule wird sie wahrscheinlich ausziehen. Vom Tagesablauf haben wir die intensivste Gemeinsamkeit nun also hinter uns gelassen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns mit der jetzigen Situation wohlfühlen und zufrieden damit sind, dass wir sie “abgeben”. Ich halte sehr viel vom Bauchgefühl und das muss bei der Betreuung stimmen.

Camping mit Kleinkind(ern): Diese fünf Dinge dürfen auf der Packliste nicht fehlen!

Wie einige von euch sicher schon gemerkt haben, war auf dem Blog die letzten Wochen Funkstille. Der Grund dafür war, dass wir, bevor uns nun der Kita-Alltag umhaut, noch einmal Familienzeit zu dritt haben wollten. David und ich sind beide in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen und konnten es daher auch nicht verantworten, dass E. demnächst schon zwei Jahre alt wird und bisher noch nicht im Urlaub in Dänemark war. Also haben wir das studentische Konto gecheckt, uns gegen ein Ferienhaus und für Camping entschieden, das Auto bis unter das Dach vollgeladen und sind letzte Woche zum Zelturlaub an der Ostsee aufgebrochen.

Warum wir immer auf unsere Kleinkinder warten sollten

Beim Warten entdeckt man immer wieder schöne Sachen! Als ich gestern auf dem Balkon saß und für meine Hausarbeit lesen wollte, wurde ich unfreiwllig Zeugin eines “Gesprächs” zwischen Papa und Sohn, den ich auf ungefähr drei Jahre schätze. Der Vater, mit Laufrad unter dem Arm und offensichtlich unter Zeitdruck, ging weiter, obwohl sein Sohn anhielt und nicht weiterlaufen wollte. Der Sohn weinte, der Vater rief ihm zu, dass er kommen solle. Nach ein paar Mal hin und her ging der Vater weiter, ohne seinem Sohn das zu kommunizieren. Einem befreundeten Vater in der Nähe des Kindes rief er zu, ob dieser den Sohn mitnehmen könne. Das Kind wollte das nicht, sondern rief immer wieder “Mein Papa!”, die Stimme überschlug sich schon. Der andere Vater sagte dem Kind, dass sie zum Papa gehen würden, aber das Kind wollte nicht von ihm mitgenommen werden. Nach zwei Minuten weinendem Rufen lief er alleine los in die Richtung, in die der Vater gegangen war, der zweite Vater mit dessen älterer Tochter hinterher. Und wie dieser kleine Zwerg mit dem …

“Nichts” tun ist manchmal genau das, was man braucht

Mit den Referaten, den Prüfungen, der unklaren Zukunft und einigen anderen kleineren und größeren Problemen und Stolpersteinen des Semesters ist es zurzeit manchmal schwer, noch den Überblick und vor allem die Ruhe zu bewahren. Dieses Semester war wirklich hart, hielt für uns aber auch viele Erfahrungen und neue Denkansätze bereit. Wenn ich an das Semester zurückdenke, dann sind das nicht bloß 3-4 Monate Vorlesungen mit anstrengenden Referaten und Prüfungen am Ende, es ist vor allem die Zeit, in der aus unserem Kind eine Zweijährige wird. Als das Semester angefangen hat, ich gerade meine Bachelorarbeit abgegeben  und mich mit der Immatrikulation hier in Potsdam beschäftigt habe, ist ihr Wortschatz explodiert. Es ist auch die Zeit, in der wir eine Tagesmutter ausprobiert und für nicht zu uns passend befunden haben – also die Zeit, in der wir uns aktiv dafür entschieden haben, E. noch ein weiteres halbes Jahr selbst rund um die Uhr zu betreuen. Es ist die Zeit, in der E.s Autonomiephase begann und in der sich aus dem Baby immer mehr eine kleine Persönlichkeit mit …