Alle Artikel in: Nachhaltigkeit & DIY

Strand in Warnemünde

Nachhaltigkeit auf Reisen: #djhfairunterwegs in der Jugendherberge Warnemünde

Am Wochenende war ich mit meinem Mann und beiden Kindern auf Einladung der deutschen Jugendherbergen in Warnemünde, um mich mit 15 anderen Bloggerinnen sehr intensiv mit dem Thema “Nachhaltigkeit auf Reisen” auseinanderzusetzen. Da wir teilweise auch verschiedene Perspektiven auf Nachhaltigkeit beim Reisen hatten, haben wir sehr spannende Diskussionen geführt und ein wirklich “nachhaltiges” Wochenende verbracht. Dieser Beitrag entstand anschließend an eine Pressereise auf Einladung der Jugendherbergen. Daher Werbung. Ich habe die Wahl: Wen unterstüze ich mit meiner Reise? Wir waren nicht zum ersten Mal in Warnemünde. Im Februar, nach der letzten Prüfungsphase und pünktlich zu meinem Geburtstag, haben wir mit Freund*innen ein schönes Wochenende in einem Hotel dort verbracht. Dieses Mal habe ich den Ort allerdings noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennengelernt und möchte an euch weitergeben, mit welchen Aspekten von “Nachhaltigkeit auf Reisen” wir am Wochenende in Kontakt gekommen sind. Zugegeben – vor diesem Wochenende habe ich zuletzt vor acht Jahren in einer Jugendherberge übernachtet. Als Familienurlaubsziel hatte ich sie auch gar nicht allzu sehr auf dem Schirm. Aber uns ist wieder …

Kind klettert in Pullover der Hamburger Firma Manitober

Nachhaltige Kinderkleidung: Manitober aus Hamburg

Nachhaltige Kinderkleidung zu finden, ist heutzutage eigentlich nicht mehr schwer – man muss nur wissen, wo! Viele Unternehmen vertreiben “nachhaltige Kindermode”, doch wenn man hinter die Kulissen schauen möchte, sieht es oft schon gar nicht mehr so nachhaltig aus. Ganz anders ist das bei Manitober, einer Firma aus Hamburg, die Kinderkleidung herstellt und dabei so transparent wie möglich arbeitet. In unserem Haushalt finden sich Manitober-Kleidungsstücke seit ungefähr zwei Jahren. Heute möchte ich sie euch auch auf dem Blog vorstellen, aber Vorsicht: Zwischendurch werdet ihr manchmal denken, dass es zu schön klingt, um wahr zu sein. Dieser Post enthält unbezahlte Werbung für Manitober. Die Kleidungsstücke auf den Bildern wurden mit einem Rabatt selbstgekauft. Manitober: Bio-zertifizierter Anbau und plastikfreie Verschickung Bei nachhaltiger Kindermode denkt man oft zuerst an die Materialien, aus denen die Kleidung hergestellt wird. Manitober verwendet Bio-Baumwolle und auch kbT-zertifizierte Wolle (kbT bedeutet “kontrolliert biologische Tierhaltung”) zur Herstellung ihrer Kleidungsstücke. Auch darüber hinaus wird Wert auf nachhaltiges Material gelegt: Bei der Wollwalk-Bomberjacke, die unsere Tochter diesen Herbst/Winter tragen wird, sind die Labels beispielsweise aus recyceltem …

Das Bild zeigt das Lastenrad Babboe Curve E mit Sonnenverdeck und eingebauter Babyschale zum Transport von Babys

Ein Jahr mit dem Lastenrad – Das Babboe Curve im Test

Weniger Zeit im Auto verbringen – das war unsere Hauptintention, als wir uns vor einem Jahr mit verschiedenen Lastenrädern auseinandergesetzt haben. Kind Nummer 2 war unterwegs und es war klar, dass es in Zukunft irgendwie mitkommen muss – zu zweit im Fahrradsitz ist allerdings eher schlecht. Unsere Wahl fiel letztendlich auf das Babboe Curve E, ein dreirädriges Lastenrad mit Tretunterstützung. Das Lastenrad ist selbstgekauft, es handelt sich hierbei nicht um bezahlte oder beauftragte Werbung. Lastenrad oder Fahrrad-Anhänger? Preislich ist ein Lastenrad wirklich eine Anschaffung, für die man sich nicht leichtfertig entscheidet. Daher war bei uns auch etwas länger noch ein Fahrrad-Anhänger im Gespräch, jedoch hatte ich damit im Stadtverkehr ein mulmiges Gefühl. Wir fahren zur Kita ungefähr 25-30 Minuten mit dem Fahrrad, teilweise an einer großen Straße, an der auch LKW fahren und deren Radweg nicht baulich von der Fahrbahn getrennt ist. Das war mir etwas zu heikel, vor allem da habe ich die Kinder gerne vor mir im Blick. Hinzu kommt bei uns noch die Situation, dass ich seit Jahren ein eingeschränktes Knie habe …

Plastikfasten als Familie - Schraubglas mit Plastikmüll mehrerer Wochen

Plastikfasten als Familie

Wir hatten uns dieses Jahr in den Wochen vor Ostern dazu entschieden, konsequentes Plastikfasten als Familie zu veranstalten. Dass wir eher Ökos sind, ist jetzt kein Geheimnis, trotzdem gingen auch bei uns die ein oder anderen Plastiksünden in den letzten Jahren durch. Schaut man sich allerdings mal die Ozeane, Strände und Grünflächen der Welt an – oder sogar unsere eigene Wohnung – dann stellt man fest, dass viel zu viel Plastik in der Umwelt herumirrt, um dessen Entsorgung sich niemand wirklich kümmert. Dass all unser Plastik irgendwo hier recycelt werden würde, ist ein Irrglaube. Wenn wir also nicht genau kontrollieren können, wo unser Müll hingeht, können wir stattdessen darauf achten, nicht zu viel zu produzieren. Das ist hier in der Stadt relativ leicht. Ich weiß, dass es auf dem Land durchaus schwieriger sein kann, aber kleine Verbesserungen kann jede*r schaffen. Wir haben hier mittlerweile zwei Unverpackt-Läden, in denen wir unsere eigenen Behältnisse wieder und wieder verwenden können, um Kaffee, Müsli, Waschmittel, Schokolade und co. nach Hause zu transportieren. Wer keinen Laden in der Nähe hat, …

Bild von mir im Landtag Schleswig-Holsteins

Fridays for Future – Engagement macht Jugendliche stark

Das bin ich. Damals mit 16. Nicht in der Schule. Jugendliche demonstrieren nicht nur heute weltweit für eine bessere Zukunft und befinden sich im Klimastreik. Statt in der Schule zu sitzen, gehen sie auf die Straße und fordern die Politik zum Handeln auf. Viele Erwachsene – und erstaunlicherweise auch viele Politiker*innen – kritisieren dieses Engagement. Sei es, dass Schulen mit Tadeln drohen oder Christian Lindner die Sache lieber “Profis” überlassen möchte. Dabei ist sich die Wissenschaft ziemlich einig, dass die Schüler*innen recht haben. Dabei ist auch politisches Engagement ein wunderbares und notwendiges Lernen am anderen Ort und auch Lernen für eine lebenswertere Zukunft. Wir erwarten von Jugendlichen, dass sie sich für globale Themen interessieren, dass sie die Nachrichten schauen, dass sie individuelle Lebensentwürfe gestalten und sich für ein Miteinander einsetzen. Wir erwarten, dass sie nicht hinter ihren Computern versauern und an die frische Luft gehen, dass sie lernen, sich in Projekten zu organisieren und mit sozialen Netzwerken umgehen können. Und wenn sie all das tun, dann wird versucht, sie zu bestrafen, weil sie Doppelstunde Sport …

bunte Stoffwindeln der Marke Windelinge im Vordergrund, Saugeinlagen im Hintergrund

4 Tipps für weniger Müll beim Windelnwechseln

In den vergangenen drei Jahren haben wir sehr viele Windeln gewechselt – erst bei der großen Tochter, seit Oktober beim Babysohn. Bei unserer Tochter hatten wir in den ersten Monaten keine eigene Waschmaschine in unserer Wohnung und Stoffwindeln waren denkbar ungünstig, weshalb wir in diesen Monaten hauptsächlich Wegwerf-Windeln verwendeten. Es war so viel Müll, dass wir es nur schwer mit unserem Gewissen vereinbaren konnten und es uns irgendwann auch einfach nur noch genervt hat. Eine Wegwerfwindel geht nicht nur in der Produktion auf Kosten der Umwelt, viele sind auch nicht besonders klasse für das Kind und über die Abfallbeseitigung brauchen wir vermutlich gar nicht erst sprechen. Sobald es möglich war, hieß es daher: Keinen überflüssigen Müll mehr produzieren, vor allem nicht mit Produkten für die Kinder selbst. Das klappt nicht immer, auch bei uns findet man Wegwerf-Windeln für bestimmte Situationen. Es klappt allerdings immer besser, daher kommen hier vier unserer einfachen Tipps, wie man beim Windelnwechseln Müll – und langfristig vor allem auch Geld! – sparen kann. Tipp 1: Stoffwindeln verwenden Tipp 1 ist relativ …

Solawi – Bio-Gemüse und Familienaktivitäten

Im letzten Wochenende mit Bildern habe ich es schon durchblicken lassen: Wir haben uns im Januar einer Solawi – einer solidarischen Landwirtschaft – angeschlossen. Gutes Essen spielt für uns schon lange eine wichtige Rolle. Als Student*in ist es nicht immer und vor allem nicht überall möglich, gute Lebensmittel zu kaufen und wenn ich an mein erstes Studienjahr zurückdenke, tut mir mein Magen noch heute leid. Ich hatte irgendwann das Glück, einen Nebenjob mit besserer Bezahlung zu finden und konnte die Ernährung Monat für Monat verbessern. Seit der Schwangerschaft kaufen wir fast nur noch Bio-Lebensmittel und geben dafür den Großteil unseres monatlichen Geldes hin.