Alle Artikel in: Nützliches

Weihnachtsvorbereitung: Ruhe finden zwischen Wochenbett und Schub

Diese Woche ist tatsächlich die letzte Woche meines Wochenbettes, die achte Woche nach der Geburt. Am Tag vor Heiligabend endet auch mein Mutterschutz auf der Arbeit und theoretisch auch im Studium, auch wenn ich schon seit zwei Wochen wieder Kurse besuche. Nicht nur das Wochenbett, auch die Vorweihnachtszeit ging viel zu schnell vorbei – ich habe gerade erst die halbe Weihnachtsdeko ausgepackt und diese Woche war die erste nach der Geburt, in der ich genügend Essen für die Tage im Tiefkühler vorbereitet hatte. Zwei, drei Wochen mehr würden mir gerade nicht schaden. Der Babysohn kommt momentan in seinen zweiten Schub und fordert mehr unserer Zeit und Kraft ein, als ich auf Anhieb finden kann und ich habe nicht das Gefühl, die Wohnung häufig verlassen zu können. Es mischen sich Emotionalität und Schlafmangel, regelmäßig ist die Nacht um 4:30 Uhr vorbei. Tipps für koffeinfreien Kaffee, der als Placebo wirkt, nehme ich gerne entgegen, denn die zwei Tassen am Tag, die ich schon überschreite, reichen nicht mehr. Das letzte, wonach ich mich gerade sehne, ist Stress – …

Rezension: Rundum geborgen (Susanne Mierau)

“Schlagworte wie “Unerzogen”, “Attachment Parenting” oder “Beziehung vor Erziehung” bestimmen heute moderne Elternschaft. Für Menschen, die ohne diese Bezeichnungen aufgewachsen sind, können heutige Elternschaft und ihre Ansprüche verwirren oder auch eine Ablehnung hervorrufen […]” schreibt Susanne Mierau im Vorwort ihres aktuellen Buches Rundum geborgen …weil es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Mit diesem Buch greift sie, nachdem sie bereits erfolgreiche Bücher über den geborgenen Start ins Leben und die geborgene Kindheit geschrieben hat, einen wichtigen Aspekt auf: Familien brauchen Menschen um sich herum – und diese Menschen sollten im Idealfall irgendwie nachvollziehen können, warum die jungen Eltern sich so verhalten, wie sie es tun. Susanne Mierau erklärt ihnen in Rundum geborgen die Grundgedanken der modernen Konzepte, die viele Eltern heute verfolgen, aber nicht ohne einen kritischen Blick. So erklärt sie beispielsweise die Grundzüge des “Attachment Parenting” und die darin enthaltenen Kernpunkte wie frühes Bonding nach der Geburt und das Tragen der Babys, erläutert aber auch die Entstehung der Gedanken und ihre Auslegung hierzulande. Die Erklärungen werden mit hilfreichen Listen und Rezepten ergänzt: …

Tipps und Tricks für die Organisation des Familienalltags

Ein Vollzeit-Studium, ein Nebenjob, eine Ehe, ein Kind, noch eins im Bauch und ein bisschen Engagement – oft werde ich gefragt, wie ich das alles eigentlich unter einen Hut bekomme. Die Antwort ist eigentlich recht simpel (nicht alleine, nicht immer und nur mit viel Organisation), doch auch hier läuft natürlich nicht immer alles rund und leicht ist es sowieso nicht. Nicht alle Ansprüche werden immer erfüllt, nicht jeder Wunsch nach Aktivität kann umgesetzt werden. Aber das ist gut so, um Energie zu behalten und einfach die Momente für sich genießen und dabei den Kopf ausschalten zu können. Ich möchte euch heute die Tools und Planungstricks verraten, mit denen wir unseren Alltag so stressfrei und achtsam wie möglich über die Bühne bekommen.

Vorstellung: Mein bester Freund ist Unsichtbär

Für Silas ist alles neu und anders – das Haus ist neu, das Bett ist neu, Mamas Bauch ist dick. Silas hat Glück, dass aus einem der Umzugskartons ein Freund steigt, den nur er sehen kann. Ein unsichtbarer Bär begleitet ihn ab dann durch den Tag, spielt mit ihm und macht ihm in verschiedenen Situationen neuen Mut. Silas’ Eltern reagieren großartig und beziehen den Bären in den Familienalltag mit ein.

Solawi – Bio-Gemüse und Familienaktivitäten

Im letzten Wochenende mit Bildern habe ich es schon durchblicken lassen: Wir haben uns im Januar einer Solawi – einer solidarischen Landwirtschaft – angeschlossen. Gutes Essen spielt für uns schon lange eine wichtige Rolle. Als Student*in ist es nicht immer und vor allem nicht überall möglich, gute Lebensmittel zu kaufen und wenn ich an mein erstes Studienjahr zurückdenke, tut mir mein Magen noch heute leid. Ich hatte irgendwann das Glück, einen Nebenjob mit besserer Bezahlung zu finden und konnte die Ernährung Monat für Monat verbessern. Seit der Schwangerschaft kaufen wir fast nur noch Bio-Lebensmittel und geben dafür den Großteil unseres monatlichen Geldes hin.