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Tipps und Tricks für die Organisation des Familienalltags

Ein Vollzeit-Studium, ein Nebenjob, eine Ehe, ein Kind, noch eins im Bauch und ein bisschen Engagement – oft werde ich gefragt, wie ich das alles eigentlich unter einen Hut bekomme. Die Antwort ist eigentlich recht simpel (nicht alleine, nicht immer und nur mit viel Organisation), doch auch hier läuft natürlich nicht immer alles rund und leicht ist es sowieso nicht. Nicht alle Ansprüche werden immer erfüllt, nicht jeder Wunsch nach Aktivität kann umgesetzt werden. Aber das ist gut so, um Energie zu behalten und einfach die Momente für sich genießen und dabei den Kopf ausschalten zu können. Ich möchte euch heute die Tools und Planungstricks verraten, mit denen wir unseren Alltag so stressfrei und achtsam wie möglich über die Bühne bekommen.

Vorstellung: Mein bester Freund ist Unsichtbär

Für Silas ist alles neu und anders – das Haus ist neu, das Bett ist neu, Mamas Bauch ist dick. Silas hat Glück, dass aus einem der Umzugskartons ein Freund steigt, den nur er sehen kann. Ein unsichtbarer Bär begleitet ihn ab dann durch den Tag, spielt mit ihm und macht ihm in verschiedenen Situationen neuen Mut. Silas’ Eltern reagieren großartig und beziehen den Bären in den Familienalltag mit ein.

Solawi – Bio-Gemüse und Familienaktivitäten

Im letzten Wochenende mit Bildern habe ich es schon durchblicken lassen: Wir haben uns im Januar einer Solawi – einer solidarischen Landwirtschaft – angeschlossen. Gutes Essen spielt für uns schon lange eine wichtige Rolle. Als Student*in ist es nicht immer und vor allem nicht überall möglich, gute Lebensmittel zu kaufen und wenn ich an mein erstes Studienjahr zurückdenke, tut mir mein Magen noch heute leid. Ich hatte irgendwann das Glück, einen Nebenjob mit besserer Bezahlung zu finden und konnte die Ernährung Monat für Monat verbessern. Seit der Schwangerschaft kaufen wir fast nur noch Bio-Lebensmittel und geben dafür den Großteil unseres monatlichen Geldes hin.

Die Pausetaste liegt oft direkt vor unseren Augen

Manchmal hätte ich wirklich gerne eine Pausetaste für das Leben, oder zumindest Hermines Zeitumkehrer. Damit ein Paralleluniversum aufgeht, alles stillsteht und ich 2-3 Stunden Zeit gewinne. Leider existiert das meines Wissens nach nicht und man muss immer wieder irgendwo ein kleines Schlupfloch finden, das einem die Zeit bringt, die man gerade benötigt. Das ist bei uns schon seit Jahren so, doch seit die vielen Familienaufgaben zum Alltag hinzugekommen sind, wird das benötigte Zeitfenster nicht gerade kleiner.

10 Tipps für die Eingewöhnung – wie man entspannter an die neue Situation herangehen kann

Seit mittlerweile sieben Wochen ist E. nun in der Kita und wir sind vollständig mit der Eingewöhnung durch. Für uns alle hat dieses neue Kapitel einen ganz großen Schritt bedeutet – bis jetzt war E. zuhause bzw. mit uns unterwegs, ab jetzt verbringt sie den halben Tag mit anderen Menschen. Auch ist es so, dass dieser Zustand ab jetzt so bleiben wird, nach der Kita kommt die Schule und nach der Schule wird sie wahrscheinlich ausziehen. Vom Tagesablauf haben wir die intensivste Gemeinsamkeit nun also hinter uns gelassen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir uns mit der jetzigen Situation wohlfühlen und zufrieden damit sind, dass wir sie “abgeben”. Ich halte sehr viel vom Bauchgefühl und das muss bei der Betreuung stimmen.