Alle Artikel in: Nützliches

Testbericht mit Gewinnspiel! Öko-Wärmflaschen von Hugo Frosch

*Werbung, Gewinnspiel* Heute gibt es bei eenemeenemama. tatsächlich das erste Gewinnspiel! Ich freue mich sehr, unter euch damit etwas sehr nützliches zu verlosen: Wärmflaschen für Kinder von Hugo Frosch. Wer Kinder hat, kommt an Wärmflaschen und Wärmekissen nicht vorbei, schon früh helfen sie bei Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen. Wir haben für E. anfangs ein Kirschkernkissen gekauft, doch ohne Mikrowelle war das Erwärmen ein ökologisch ziemlich ungerechtfertigter Prozess. 20 Minuten lang den Backofen zu heizen für effektiv drei bis fünf Minuten, die E. das Kirschkernkissen dann bei sich haben wollte, haben sich einfach nicht gerechnet. Deshalb sind wir zur guten alten Wärmflasche zurückgekehrt. Weil diese anfangs ungefähr so groß sind wie der Kinderkörper selbst, lohnt sich eine extra Wärmflasche in kleinerer Größe. So eine könnt ihr heute bei mir gewinnen! Hugo Frosch vertreibt Wärmflaschen aus nachhaltigem Material, die auch noch niedlich aussehen und bei den Kindern an Bauchschmerz-Tagen garantiert gut als Trostspender  ankommen. Die Wärmflaschen sind frei von PVC und Phtalaten und sind sogar recyclingfähig, 90% der verwendeten Rohstoffe sind nachwachsend. Da spricht doch eigentlich nichts dagegen, …

Unser Bauchgefühl ist so wahnsinnig wichtig – über die ersten Erfahrungen mit Kinderbetreuung

Nach monatelangen Bemühungen konnten wir es im Februar kaum glauben, als wir einen Platz bei einer Tagespflegeperson in Potsdam ab März bekommen haben. Wir haben die Liste mit Dingen, die wir dann in mehrfacher Ausführung brauchen würden, fröhlich abgearbeitet und uns auf die Eingewöhnung gefreut. Beim Kennenlernen sah alles ganz gut aus – nette Tagespflegepersonen, schöne große Räume mit ansprechendem Spielzeug und täglich überwiegend selbstgekochtes Bio-Essen.  Leider war unsere Freude dann bereits nach wenigen Tagen der der Eingewöhnung gehemmt. Wenn man sich einmal für den bedürfnisorientierten Weg entschieden hat, bemüht man sich, jedes Zeichen des Kindes zu deuten und kann über manche Dinge nicht mehr hinwegsehen. Wir haben es insgesamt ein paar Wochen mit der Eingewöhnung versucht, aber ich hatte einfach kein gutes Gefühl, E. dort zu lassen. Ein paar Trennungsversuche haben wir gemacht, weil wir ja wirklich auf den Platz angewiesen waren, aber meist ist mir irgendetwas an anderen Kindern oder dem Verhalten der Tagespflegeperson aufgefallen und hat mich beunruhigt, deshalb haben wir das Experiment wieder beendet. In unserem konkreten Fall war einer der …

So war die Blogfamilia 2017

Gestern war ich auf der Blogfamilia – der Konferenz für Eltern- bzw. Familienblogger*innen aus dem deutschsprachigen Gebiet.  Davon gelesen hatte ich durch Zufall letztes Jahr mal im Internet, seitdem habe ich darauf gewartet, dass die Blogfamilia 2017 endlich startet und man sich online anmelden kann. Insgesamt 160 Blogger*innen trafen sich dann am Freitag tatsächlich in der Stadtmission in Berlin. Als ich ankam, war ich schon sehr emotional – vor einer Woche habe ich meinen Herzensmenschen geheiratet, den ich vor neun Jahren in genau diesem Gebäude zum ersten Mal gesehen habe.  Das Tagesprogramm fing dann auch schnell an – nach einem Schlendern durch den Ausstellungsraum der Sponsorfirmen und der Erkenntnis meinerseits, dass ich mit einer nintendo-Spielestation völlig überfordert wäre, gab Nora Imlau in einer Keynote einen Einblick darin, inwiefern Elternblogs Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Es ist ja tatsächlich so, dass man heute alles googlen kann und egal, für welchen pädagogischen Weg man sich entscheidet, man immer Menschen findet, die es auch so machen und ihre Erfahrungen und Tipps weitergeben. Das hilft vielen, sich im Dschungel …

Einen Lernturm aus IKEA-Möbeln bauen: So einfach geht’s!

E. ist gerade in der Phase, in der die “Übungen des praktischen Lebens” sie am meisten interessieren. Das meiste Spielzeug bleibt in der Ecke und mit großer Fürsorge werden Puppe und Kuscheltiere an- und ausgezogen, Windeln gewechselt und Zähne geputzt, der eigene Kleiderschrank auf Herz und Niere geprüft oder Dinge abgewaschen. Dafür wird schon mal der Couchtisch geflutet, nur um ihn danach mit dem Lappen trocken zu wischen. Das könnte einen manchmal in den Wahnsinn treiben, doch wenn man sieht, wie eigenständig die Kinder werden, kann man es auch ein viertes Mal ruhig hinnehmen. Wie kann man die Kinder noch besser am Alltag teilhaben lassen? Nach mehreren stressigen Kochvorgängen mit einem interessierten Kind “am Rockzipfel” und der Unmöglichkeit, sie beim Kochen auf den Arm zu nehmen, haben wir im Internet Anleitungen für einen Lernturm gesucht. Es gibt da ganz verschiedene Möglichkeiten, aber die meisten greifen auf den großen Möbelschweden zurück. Aufgrund der Zeitersparnis im Vergleich zu komplett selber bauen haben wir uns dem gefügt und aus wenigen Einzelstücken eine Lernturm gebaut. Mit viel Energie könnte …

Mit dem Kind ins Ausland – welche Ausweisdokumente gibt es?

Neulich sind wir auf dem Rückweg von der Familie am Hamburger Flughafen vorbeigefahren und waren so in Urlaubsstimmung, dass wir am liebsten direkt rausgefahren wären. Wir hätten uns einfach an einen Schalter gestellt und geschaut, wohin wir Last Minute fliegen können. Natürlich hatten wir nicht genügend Geld für einen sorgenfreien Kurzurlaub auf dem Konto und auch unsere Reisepässe nicht dabei, aber allein die kurze Vorstellung davon hat in uns den Drang nach mehr spontanen Aktionen und Ausflügen ausgelöst. Dabei haben wir festgestellt, dass wir uns im vergangenen Jahr noch keine Gedanken darüber gemacht haben, wie wir eigentlich mit E. ins Ausland fahren können. Man kann zwar mit Kind in der Regel erstmal über die Grenze und in europäische Nachbarstaaten fahren, wenn man allerdings zurückfährt und kontrolliert wird, kann es mit Kind ohne Ausweis schwierig werden. Darauf hätten zumindest wir keine Lust.  Ich habe daraufhin angefangen zu recherchieren, wie die Ausweissituation von Kindern heutzutage ist und welcher Ausweis oder Pass für uns gerade am sinnvollsten ist. Ein kleiner Hinweis: Als wir klein waren, gab es die …

Frühchen tragen – Fortbildung in Sehnde

Gestern sind wir schon früh morgens aufgebrochen und ins Auto gestiegen, weil ich eine Fortbildung in Sehnde besuchen wollte. Dort hat die liebe Nora, mit der ich meine Ausbildung zur Trageberaterin gemacht habe, ihr Kurszentrum.  Auch einige andere, mit denen ich die Ausbildung gemacht habe, waren da und so gab es nach mehr als einem halben Jahr ein sehr fröhliches Wiedersehen.  David und E. haben sich zum Spaziergang im Nirgendwo verabschiedet und wir haben insgesamt fünf Stunden der Dozentin Eva Vogelsang, Fachkinderkrankenschwester auf der Neonatalogie in Saarbrücken sowie Still- und Trageberaterin, gelauscht. Im Laufe der Stunden haben wir über viele Besonderheiten gesprochen, die man beachten muss, wenn es um das Tragen von Frühchen geht, das war wirklich sehr spannend! Man weiß ja irgendwie, dass sich die Bindung positiv auf das Gehirn auswirkt, aber dass es gerade bei Früchchen nachgewiesenermaßen so viel für die Entwicklung tun kann, ist einfach nur sehr schön. Wir haben zum Beispiel über die Verknüpfungen der Haut mit dem gesamten Körper gesprochen und darüber, dass Hautkontakt die Atmung stabiliseren kann, Babys mit …

Entscheidet im Zweifel das Geld über die Vereinbarkeit von Studium & Familie?

Manchmal hat man diese Momente, in denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.Uns geht es gerade so, wenn wir an die Kitaplatz-Suche denken. Denn seit September versuchen wir, so bald wie möglich einen Betreuungsplatz für E. zu bekommen und irgendwie hatten wir uns das alles leichter vorgestellt in einer Stadt, die mehrfach zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands gewählt wurde. Auf 72 Seiten leider kein Platz frei In den nächsten Wochen werden wir unsere Bachelorarbeiten anmelden, zum Sommersemester müssen wir beide in den Master wechseln. Zusätzlich müssen wir beide noch bis März Hausarbeiten schreiben. Früher hätten wir das wohl alles angemeldet, die darauffolgenden zwei Wochen in der Bibliothek mal ganz langsam Bücher gesammelt und uns dann eingeschlossen, um möglichst viel am Schreibtisch zu sitzen, uns von Nudeln und Pizza ernährt und im Wechsel Kaffee und Wasser getrunken. Da wir seit Monaten einfach keinen Betreuungsplatz finden (wenn überhaupt ganz eventuell ab September 2017), sieht es gerade eher anders aus und da ist es manchmal ganz okay, an seine Grenzen zu kommen, zu verzweifeln, sich wieder …