Alle Artikel in: Tragen

Tragen im Winter – was ziehe ich meinem Baby an?

Draußen schneit es in dicken Flocken und das Thermometer ist vorhin auf dem Rückweg von der Kita auf unter 0° gesunken. Weil es wichtig ist, dass auch Babys bei dem Wetter nicht frieren, habe ich für euch mithilfe der Tragepuppe einmal zusammengetragen, wie ich E. früher an solch kalten Tagen für die Trage angezogen habe und wie ich es auch den Eltern in meinen Trageberatungen erkläre. Dabei gilt: Das hier kann eine Ausgangslage sein, die für euch auch passt. Es ist aber jedes Kind anders, manche sind von sich aus wärmer und andere frieren schneller. Schaut daher bei eurem Kind, ob es noch mehr oder vielleicht sogar weniger Kleidung benötigt.

Frühchen tragen – Fortbildung in Sehnde

Gestern sind wir schon früh morgens aufgebrochen und ins Auto gestiegen, weil ich eine Fortbildung in Sehnde besuchen wollte. Dort hat die liebe Nora, mit der ich meine Ausbildung zur Trageberaterin gemacht habe, ihr Kurszentrum.  Auch einige andere, mit denen ich die Ausbildung gemacht habe, waren da und so gab es nach mehr als einem halben Jahr ein sehr fröhliches Wiedersehen.  David und E. haben sich zum Spaziergang im Nirgendwo verabschiedet und wir haben insgesamt fünf Stunden der Dozentin Eva Vogelsang, Fachkinderkrankenschwester auf der Neonatalogie in Saarbrücken sowie Still- und Trageberaterin, gelauscht. Im Laufe der Stunden haben wir über viele Besonderheiten gesprochen, die man beachten muss, wenn es um das Tragen von Frühchen geht, das war wirklich sehr spannend! Man weiß ja irgendwie, dass sich die Bindung positiv auf das Gehirn auswirkt, aber dass es gerade bei Früchchen nachgewiesenermaßen so viel für die Entwicklung tun kann, ist einfach nur sehr schön. Wir haben zum Beispiel über die Verknüpfungen der Haut mit dem gesamten Körper gesprochen und darüber, dass Hautkontakt die Atmung stabiliseren kann, Babys mit …

Meine Probestunde beim Kanga-Training in Potsdam

Letzte Woche habe ich etwas getan, was ich von mir selbst nie geglaubt hätte: Ich habe an einer Probestunde beim Kanga-Training teilgenommen. Ich muss zugeben, dass ich in Kiel schon in der Schwangerschaft von diesem Sporttrend mit Baby erfahren habe, aber es lange Zeit ganz ehrlich etwas “affig” fand. Das lag daran, dass man bei Youtube ziemlich affige Videos findet und auch für Werbeslogans wie “Let’s kanga” bin ich nicht wirklich empfänglich. Dennoch hat man ja hin und wieder einen Moment, in dem man über seinen eigenen Schatten springt, um neue Dinge auszuprobieren. Meine Motivation war ganz verschieden, ich wollte als Trageberaterin natürlich schon die ganze Zeit wissen, wie ein Kurs denn tatsächlich ist und wie ich meinen Beratungseltern davon erzählen kann. Ich wollte auch wissen, ob es wirklich so ist, wie ich es mir vorgestellt habe und ganz ehrlich wollte ich auch einfach mal sehen, ob es eine Möglichkeit ist, andere Leute im Bereich Tragen hier in Potsdam kennenzulernen. Ich habe mich dann ganz spontan für das Probetraining angemeldet, am Morgen noch darüber nachgedacht, ob …

Die Ruckeli im Tierpark-Praxistest

Heute war mal wieder ein internetfreier Sonntag – der gilt ab Aufstehen bis zu der Zeit, wenn E. schläft. Danach wird das Internet wieder angeschaltet und wir schauen, welche Nachrichten wir verpasst haben. Durch die fehlende Möglichkeit, online nach Aktivitäten zu schauen, sind die internetfreien Sonntage jedes Mal wieder eine tolle Überraschung, so auch heute! Da das Wetter mittags zwar wechselhaft, aber generell ganz gut war, haben wir uns nach dem Frühstück für einen Ausflug in den Tierpark Arche Warder entschieden. Wir waren mit E. vorher noch nie in einem Tierpark und langsam wurde es mal Zeit. Der Ausflug sollte nicht zu teuer sein und die Tiere sollten gut behandelt und natürlich gehalten sein. Der Tierpark Arche Warder war also ein perfektes Ausflugsziel, E. hatte freien Eintritt und wir haben mit Studierendenausweis jeweils 5 Euro bezahlt. Es hatte hier morgens schon geregnet, deshalb blieb der Kinderwagen ganz zuhause (den Matsch des Weges wollten wir weder im Kinderwagen noch später im Auto) und wir nahmen die neue Ruckeli mit – wir waren gespannt, ob sie uns …

Ausbildung zur Trageberaterin – Teil 1

Darf ich vorstellen: Trageberaterin. Natürlich mit Puppe, E. soll ja nicht für’s Foto herhalten müssen Schonmal ein Tragetuch blind gebunden? Ne?  Ich bis letzte Woche auch nicht!  Seit meiner Ausbildung zur Trageberaterin hat sich das geändert, aber alles der Reihe nach:  Ende Mai habe ich eine dreitägige Ausbildung der Trageschule Hamburg mitgemacht. Im Laufe der Tragzeit mit E. hat sich so viel Zubehör angesammelt, dass es mich wahnsinnig macht, wenn das alles nur im Schrank bleibt. Ich freue mich immer über Tipps und möchte diese nun gerne weitergeben – deshalb möchte ich als Trageberaterin arbeiten.Meiner Meinung nach kann man beim Tragen nicht so viel falsch, aber ganz viel richtig machen – und man kann immer besser tragen als vorher.  “Trageberaterin” klang für mich beim ersten Hören erstmal komisch. Es klang nach Menschen, die mir erklären möchten, wie ich mein Kind am besten trage. Mein Kind, welches schon 9 Monate lang in meinem Bauch gewohnt hat und welches ich doch wohl am besten kenne. Wir haben es dann irgendwie so hingekriegt, ohne Trageberatung, manchmal besser und …