Baby, Nützliches, Tragen
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Frühchen tragen – Fortbildung in Sehnde

Gestern sind wir schon früh morgens aufgebrochen und ins Auto gestiegen, weil ich eine Fortbildung in Sehnde besuchen wollte. Dort hat die liebe Nora, mit der ich meine Ausbildung zur Trageberaterin gemacht habe, ihr Kurszentrum
Auch einige andere, mit denen ich die Ausbildung gemacht habe, waren da und so gab es nach mehr als einem halben Jahr ein sehr fröhliches Wiedersehen. 
David und E. haben sich zum Spaziergang im Nirgendwo verabschiedet und wir haben insgesamt fünf Stunden der Dozentin Eva Vogelsang, Fachkinderkrankenschwester auf der Neonatalogie in Saarbrücken sowie Still- und Trageberaterin, gelauscht.
Im Laufe der Stunden haben wir über viele Besonderheiten gesprochen, die man beachten muss, wenn es um das Tragen von Frühchen geht, das war wirklich sehr spannend! Man weiß ja irgendwie, dass sich die Bindung positiv auf das Gehirn auswirkt, aber dass es gerade bei Früchchen nachgewiesenermaßen so viel für die Entwicklung tun kann, ist einfach nur sehr schön.
Wir haben zum Beispiel über die Verknüpfungen der Haut mit dem gesamten Körper gesprochen und darüber, dass Hautkontakt die Atmung stabiliseren kann, Babys mit gutem Bonding kontinuierlicher zunehmen und sich auch der Darm besser auf seine Funktion einstellt. Es gab während der ganzen Veranstaltung aber nicht nur Informationen auf physischer Seite, auch die Psyche von Babys und Eltern kann durch Hautkontakt und die Hormonausschüttung nur gewinnen.
Man muss bei den ja oft sehr kleinen Babys aber einige Dinge beachten, damit sie “richtig” im Tragetuch sitzen und diese schöne Erfahrung machen können, denn beispielsweise können viele nicht in die Anhock-Spreiz-Haltung gehen (weil ihre Beinchen einfach noch nicht so weit sind) und die Beine haben noch nicht so ein Fettpolster, wie es zum errechneten Termin Geborene entwickeln. 
Nach dem gemeinsamen Mittagessen (auch mit David und E.) zwischendrin war ich so satt, dass ich froh war, erstmal wieder auf meinen Stuhl zurückzudürfen und nicht sofort besondere Bindeweisen ausprobieren zu müssen.  Wir haben uns dann erstmal in der Theorie spezielle Känguru-Tücher angesehen, die zum Beispiel in Kliniken für das Bonding genutzt werden. Unter diesem Link könnt ihr euch gerne anschauen, wie sie in Aktion aussehen.
Mit vielen neuen Infos, neuen Kontakten und einer Dropbox voll mit weitergehendem Informationsmaterial und Studien sind wir am Ende des Tages wieder nach Hause gefahren. In den nächsten Tagen versuche ich jetzt, alle meine Notizen zu sortieren und vor allem noch einmal leserlich aufzuschreiben.
Auf ihrer Facebookseite veröffentlicht Nora immer wieder neue Veranstaltungen und auch einige Fortbildungen und ich bin mir sicher, dass es mich in den kommenden Jahren wieder nach Sehnde verschlägt!

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