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Mit viel Ordnung ins neue Jahr

Schon seit einer Woche ist nun also 2018, verrückt. Das vergangene Jahr raste nur so an uns vorbei und nahm in den Wochen vor Weihnachten noch einmal an Fahrt auf. Wir hatten uns im vergangenen Jahr vorgenommen, Weihnachten so entspannt und nachhaltig wie möglich zu machen. Das bedeutete einerseits viel Planung im Voraus und Aufgaben auf verschiedene Tage zu verteilen, andererseits aber auch, umweltbewusst einzukaufen, Geschenke überwiegend selbst zu machen, auf Verpackungsmüll zu verzichten und uns auf die für uns wichtigen Elemente zu konzentrieren, damit wir schöne Erinnerungen mitnehmen würden. Das hat erstaunlich gut geklappt und es war ein schönes Weihnachtsfest, erst in Potsdam und dann in Schleswig-Holstein.

Zwischen den Feiertagen haben wir eine gute Balance aus Uni-Lektüre und Entschleunigung gefunden, denn wir haben bewusst darauf geachtet, dass E. eher das Außergewöhnliche der Tage mitnimmt als die alltäglichen Momente. Die Verantwortung dafür, einem jungen Menschen prägende Erinnerungen an bestimmte Tage zu schaffen, ist ja doch eine, die man ernst nehmen möchte und die in diesem Jahr nun durch das bewusste Miterleben ihrerseits noch einmal größer wurde als die zwei Jahre davor.

Jetzt, wo der ganze Zauber wieder in Kisten verpackt ist und auf den nächsten Einsatz wartet, ist es eine gute Zeit, das vor uns liegende Jahr und unsere Umgebung in Ruhe neu zu sortieren. Wir müssen darüber nachdenken, was uns wirklich wichtig ist, worauf wir im letzten Jahr stolz waren und welche Routinen vielleicht auch nicht mehr funktionieren. Es lohnt sich, für sich selbst zu evaluieren, was zu kurz gekommen ist und wofür man im Jahr mehr Freiräume schaffen will. Das alles festzustellen braucht Zeit, viel Kommunikation und eine Vision dessen, worauf wir beim nächsten Silvester gerne zurückblicken möchten.

Die ersten Projekte des Jahres waren der immer voller werdende Keller, der uns wie ein unnötiger Ballast täglich genervt hat und das Wohnzimmer, das ruhiger und übersichtlicher werden sollte. Ich habe eine große Vorliebe für das Umräumen und Umgestalten von Wohnungen und es sehr genossen, dass wir letzte Woche tatsächlich Zeit hatten, als Eltern alleine nach Möbeln zu schauen und in Ruhe auszuwählen, was mitkommt. Nachdem wir dann stundenlang den Keller ausgemistet haben, haben wir ganze Kisten voll mit Kleider- und Bücherspenden zusammengetragen, verkaufen gerade alte Möbel und haben durch die Umgestaltung in der Wohnung endlich wieder mehr Platz für gemeinsame Spiele oder Mahlzeiten an einem größeren Tisch. Hier ist ganz viel Lebensqualität gewachsen. Die Spielsachen im Kinderzimmer habe ich diese Woche auch schon sortiert und wieder eine Schietwetter-oder-krank-Kiste eingerichtet für die Dinge, mit denen nur selten gespielt wird, die dann aber nochmal ein Comeback erleben können.

Nun werden in den nächsten Tagen in einem nächsten Schritt die kommenden Wochen und Monate neu geordnet. Erstmal ist Prüfungsphase angesagt, auf David wartet ein neuer Job, ich werde Ende Februar ein Vierteljahrhundert alt und dann startet auch schon mein drittes Mastersemester. Weil all das sicher genauso schnell vorbeigeht wie es hier zu lesen ist, planen wir schon unsere nächsten bewussten Auszeiten mit 24/7 Familienzeit – die aufgeräumte und startbereite Camping-Ecke im Keller hat die Sehnsucht nach dem Sommer hervorgeholt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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