Kinder & Familienleben
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Schöne Weihnachtsfilme für Vorschulkinder

Symbolbild Weihnachtsfilme: Brennende Kerzen auf dem Adventskranz

Wenn es draußen früher dunkel wird und die Kinder vor allem in diesem Jahr mehr Zeit zu Hause verbringen, kann man sich die Wartezeit bis Weihnachten mit ein paar schönen Filmen verkürzen. Es gibt viele schöne Weihnachtsfilme für Kinder, hier kommen einige unserer absoluten Favoriten.

(enthält durch Erwähnungen Werbung, unbezahlt und unbeauftragt)

1. Pippi und das Weihnachtsfest

Die Liste beginnt mit einem echten Klassiker unter den Weihnachtsfilmen: Pippi und das Weihnachtsfest. Während Pippi Langstrumpf vornehmlich alleine zuhause ist, bereitet sie für den Heiligabend Geschenke für die anderen Kinder der Stadt vor. Erst scheint es, als würden die anderen Kinder nicht kommen, doch Pippi kann ja nicht ahnen, dass sie heimlich eine Überraschung vorbereitet haben. Besonders schön: Der Schnee, wie die Kinder zusammen Weihnachten feiern und es geht auch ans Herz, wenn Pippi ihrer Mama im Himmel fröhliche Weihnachten wünscht.

Pippi und das Weihnachtsfest ist hier der Weihnachts-Klassiker von Astrid Lindgren. Auch das Weihnachtsfest von Michel aus Lönneberga ist schön, aber für Kindergartenkinder doch teilweise noch recht gruselig und nicht nachvollziehbar.

2. Angelas Weihnachten

Angelas Weihnachten ist ein animierter Kurzfilm, der hier über Netflix verfügbar ist. Angela ist ein Kind in Irland, welches im Jahr 1910 in ärmlichen Verhältnissen lebt. Am Weihnachtsabend entdeckt Angela in der Krippe in der Kirche die Jesuspuppe, die nur spärlich bekleidet ist und vermutlich friert. Heimlich beschließt Angela, die Puppe mitzunehmen, um sie aufzuwärmen. Natürlich ist Ärger hier vorprogrammiert – dabei wird auch deutlich, dass Erziehung 1910 noch anders funktionierte als heute. Es gibt aber natürlich ein Happy End und besonders gefällt uns an dem Film, dass er so kurz ist und dabei doch genug Raum gibt, um mit den Kindern festzustellen, was an unserem Weihnachten eigentlich alles anders ist.

3. Arthur Weihnachtsmann

Selten lachen wir alle so viel zusammen bei einem Film, wie wenn wir Arthur Weihnachtsmann schauen. Arthur ist einer der Söhne vom Weihnachtsmann und nicht derjenige, der dafür eingeplant ist, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Arthur hat aber das Herz am rechten Fleck und vor allem immer eines im Blick: Die Wünsche der Kinder. Als die Digitalisierung des Nordpols durch seinen Bruder dazu führt, dass ein Kind an Weihnachten vergessen wird, ist Arthurs Einsatz gefragt – zusammen mit seinem in den Ruhestand geschickten Großvater macht er sich auf den Weg, das letzte Geschenk auszuliefern. Dieser Film ist mit 97 Minuten recht lang, lässt sich aber auch gut auf zwei Tage aufteilen. FSK und JMK sind beide mit 0 angegeben, aber ich würde den Film eher ab 4 etwa empfehlen, weil es doch teilweise sehr hektische Bewegungen auf dem Bildschirm sind.

4. Die Augsburger Puppenkiste: Die Weihnachtsgeschichte

Ganz im Gegensatz zu etwa Arthur Weihnachtsmann ist dies ein sehr ruhiger Film. Die Augsburger Puppenkiste spielt vor einem Live-Publikum die Weihnachtsgeschichte rund um Josef, Maria und den kleinen Jesus. Was viele vielleicht als langweilig oder nicht mehr zeitgemäß bezeichnen würden, entfacht hier eigentlich seinen wahren Zauber: Die Kunst der Langsamkeit und die Kunst, Kinder langsamen Dingen folgen zu lassen. Und es erfordert von uns, die Langsamkeit auszuhalten. Das ist eine Art zuzusehen, die auch wir Erwachsenen in schnellen Zeiten oft verlernt haben. Dass man bei der Augsburger Puppenkiste genau sehen kann, woraus die Figuren gestaltet sind, bringt Langvermisstes zurück auf den Bildschirm. Der Film geht etwa eine Stunde und bringt uns vor allem in diesem Jahr ein bisschen Weihnachtstheater nach Hause.

5. Pettersson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt

Dieser Film darf auf einer Liste von Weihnachtsfilmen für Vorschulkinder nicht fehlen. Angelehnt an das Weihnachtsbuch von Pettersson und Findus ist diese Produktion von 2017 gestaltet: Pettersson und Findus sind auf ihrem Hof eingeschneit. Kurze Zeit später verletzt sich Pettersson beim Schlagen des Tannenbaums am Fuß, sodass er nicht in die Stadt fahren und Besorgungen machen kann. Findus hat Angst, dass Weihnachten eine Katastrophe wird, nach einem Streit vertragen sich die beiden. Schließlich schafft es Pettersson auch, Hilfe anzunehmen und das Weihnachtsfest wird auf jeden Fall ein besonderes.
Besonders angenehm ist bei diesem Film die Mischung aus Animation und echten Schauspieler*innen, nicht nur ist die Geschichte sehr rührend, sie ist auch weniger hektisch als beispielsweise die Zeichentrickserie.

6. Aschenbrödel und der gestiefelte Kater

Dieser letzte ist mehr ein Winter-, als ein Weihnachtsfilm. Bei diesem Titel denkt man zunächst an klassische Aschenbrödel-Verfilmungen, aber Aschenbrödel und der gestiefelte Kater ist eine einstündige Produktion von 2013, die ähnlich wie der Weihnachtsfilm der Augsburger Puppenkiste Aufnahmen von einer wirklichen Theateraufführung in die Handlung integriert. Ein Junge namens Paul zieht nach Berlin und dort ist erstmal alles ungewohnt und neu – das ist im Prinzip schon die Rahmenhandlung. Er entdeckt dann mithilfe seines Teddys die Märchenhütte und sowohl Paul als auch die Zuschauenden vor dem Bildschirm werden zum Mitklatschen, Mitstampfen und Mitjubeln animiert. Manchmal sind die Dialoge der Theaterbühne etwas komplex, aber gerade im Vorschulalter ist es im Großen und Ganzen ein besonderes Erlebnis.

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