Potsdam, Schwangerschaft & Baby, Wochenende in Bildern
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Unser Wochenende mit Bildern – Uni, Baby, Sommer

Dieses Wochenende taste ich mich mal schrittweise an eine neue Blogkategorie heran: Das Wochenende mit Bildern. Eigentlich heißt es “in” statt “mit”, aber das trifft es hier nicht ganz Allerdings gibt es bei mir realistische und keine gestellten Fotos – bei manch anderen Blogs traut man seinen Augen ja kaum. 

Am Freitag haben E. und ich das Wochenende mit einer Freundin und ihrem Sohn eingeläutet, die wir vor ein paar Wochen zum Glück hier vor Ort kennengelernt haben. 
An einer Badestelle hier in Potsdam konnte man der Mittagshitze sehr gut entkommen und mal die Füße ins kalte Wasser halten – ansonsten ist es bei den 30° wirklich schwierig, ein entspanntes Plätzchen ohne Sonnenbrandgefahr zu finden. 
So viel frische Luft und Wasser machen hungrig! Für die Zwerge gab es Obst und Brot, für die großen leckere Pommes vom Café im Cecilienhof. 
So ein Becherhalter im Kinderwagen eignet sich perfekt, um ungesunde Dinge zu transportieren. 
Da David am Freitag gearbeitet hat, war der Samstag mein Uni-Tag. Aktuell stehen zwei Hausarbeiten an: Eine in Deutsch zu Paarkonstellation im “Parzival” von Wolfram von Eschenbach und eine in Geschichte zur Lösung der südslawischen Frage während und nach dem 1. Weltkrieg. 
Damit komme ich momentan aus verschiedenen Gründen eher mittelmäßig gut voran. David arbeitet zwei Tage die Woche in Berlin und ist dann den ganzen Tag weg, es kann immer nur eine*r von uns am Schreibtisch sitzen, die Bibliotheken haben in den “Semesterferien” weniger auf und in der Wohnung ist Konzentration bei den Temperaturen generell schwierig. Auch E. kämpft mit den Temperaturen und so ist es nicht leicht, als stillende Mutter wirklich einen ganzen Tag woanders zu verbringen. 
Man kann seinem Kind nicht einfach sagen “Mama kann heute nicht, Mama ist im Nebenzimmer am Schreibtisch”. Deshalb versuchen wir, auch an Uni-Tagen möglichst viel zusammen zu spielen und draußen zu sein. Hier waren wir für einen Abendspaziergang im Park. 
Auch wenn mir abends eher nach alkoholfreiem Radler auf dem Balkon wäre, ruft Parzival mich an den Schreibtisch. 
Nach so viel Liebe im Werk brauche ich erstmal Schokoeis. Das hilft, auch an weniger spannenden Textstellen durchzuhalten. 
Als dieses Foto entstanden ist, war E. bereits im Bett und ich merklich müde. Um diese Uhrzeit dauert das Schreiben der Notizen wesentlich länger. 
Der Sonntag war diese Woche nicht ganz so internetfrei wie sonst. Nachdem wir morgens festgestellt haben, dass wir das Brot nicht aus dem Gefrierkühler genommen haben, sind wir erstmal zur Bäckerei spaziert. 
Ein paar leckerere Brötchen später haben wir uns auf den Kinderflohmarkt gewagt, der hier in den wärmeren Monaten im Volkspark stattfindet. Dort angekommen konnte man nur noch die Augen zumachen und durchlaufen – es waren viel zu viele Menschen, viel zu viele ineinander verkeilte Kinderwagen und viel zu überhäufte, bereits durchgegrabbelte Tische. Also sind wir mit einem Kaffee nach Hause und erst später wieder mit neuen Freunden in den Park gegangen. Der Nachmittag war also schön entspannt, bis mich der gute Parzival wieder in seinen Bann geholt hat. 

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