Uncategorized
Schreibe einen Kommentar

Wochenende in Bildern 27./28. Januar 2018

Dieses Wochenende startete am Freitag damit, dass wir endlich mal andere Stipendiat*innen hier in Potsdam kennengelernt haben – meist sind die Uhrzeiten ja mit Kind doch eher schwierig. E. fand es aufregend, wieder im Uni-Gebäude zu sein und durfte abends mit uns noch eine kleine Netflix-Party machen. Der Rest des Wochenendes bestand dann aus Kochen, Essen, Arbeiten, Freund*innen treffen und einer neuen Regel bei uns zu Hause.

Der Freitag war so voll, dass wir es glatt verdrängt haben, noch einzukaufen. Der Samstag beginnt daher mit einem Frühstück im Biomarkt, jede*r von uns verdrückt mindestens ein Franzbrötchen und dazu gibt es zwei Mal Kaffee und einen Kakao. Ich finde es gar nicht mehr so schlimm, dass wir gestern nicht eingekauft haben.

E. soll möglichst noch nicht mitbekommen, dass man die Badtür überhaupt abschließen kann, weshalb wir uns diese Ampel überlegt haben. Bei “rot” sollte man erst anklopfen und fragen, ob man auch reinkommen darf. Bei “gelb” klopft man kurz an, darf dann aber einfach reinkommen und bei “grün” muss man gar nicht klopfen – soweit die Theorie. Das gilt natürlich für alle, auch E. darf die Ampel auf “rot” stellen und alleine im Bad sein. Den Rest des Wochenendes möchte sie das üben und das Bad wird kurzerhand zu ihrem Bereich erklärt. Ob das eine coole Idee war, sehen wir dann im Laufe der Wochen, auch, ob eine Ampel die richtige Symbolik ist.

Am Nachmittag treffen wir uns mit Freund*innen, die wir letztes Jahr nach unserem Campingurlaub in Kopenhagen besucht haben. Langsam kommt die Sonne unerwartet hervor und auf dem Krongut hier in Potsdam gibt es erst einmal Kaffee und Kuchen.

Frische Luft tut gut, wir spazieren alle zusammen in die Stadt und kommen dabei auch an Schloss Sanssouci vorbei. Hier waren wir länger nicht und sind überrascht, als E. die Schrägen in den Park schon ganz alleine hinunterrennt.

 

Da es heute keinen Mittagsschlaf gab, geht es früh ins Bett. Erst gibt es Schnittchen auf dem Sofa, ich frage mich, warum wir das nicht öfter so machen, wenn es doch so viel Freude auslöst und dann lesen wir noch alle zusammen “Wo ist Pettersson?” bis E. einschläft. Diese Papp-Ausgabe vom Oetinger-Verlag hat gerade genau die richtige Länge.

Weil ich mich irgendwie nicht mehr auf die Uni konzentrieren kann, lese ich noch ein bisschen.  Aktuell ist mal wieder Juli Zeh dran, das Buch wollte ich schon lange lesen und der  Weihnachtsmann hat das praktischerweise irgendwie geahnt. Es wird schwer für Pettersson, da mitzuhalten.

Das Sonntagsfrühstück beginnt leider etwas zu früh, schon um 7 Uhr werden wir aus dem Bett geschmissen. Mit Kaffee geht ja allerdings alles und ich bin im Endeffekt froh über diesen frühen Start, weil ich so noch ein bisschen arbeiten kann, bevor David zum Referatstreffen nach Berlin fährt.

Die Tochter kocht für mich Kartoffelsuppe in der Kinderküche, während ich in der großen Küche das Mittagessen vorbereite. Beim Spiel geht heute zum Glück nur eine Sache kaputt und nach dem Essen mache ich nach langer Zeit mal wieder gemeinsam mit E. Mittagsschlaf.

Langer Mittagsschlaf ist auch irgendwie schlauchend und deshalb kommen wir bei Müsli und Keksen wieder zu uns. Eigentlich wollen wir sehen, was im Kinderkanal läuft, doch entdecken spontan eine geteilte Leidenschaft für Skispringen im Fernsehen und bleiben dabei hängen.

Unser Supermarkt wird von einem Krokodil und seinen Freunden überfallen und wir kommen leider nicht dazu, ihn zu Ende zu bauen. Sowas ist für mich immer schwer, aber das Kind hat damit offensichtlich weniger Probleme und sucht sich einfach etwas Neues zum Spielen aus.

David kommt vor dem Abendessen wieder nach Hause und es gibt die Reste der Nudeln von gestern. Wir gucken noch den Sandmann, ärgern uns, dass ausgerechnet heute der Pirat dran ist und während das Kind jetzt schon schläft, funktionieren David und ich unsere Küche in ein Großraumbüro um. Prüfungsphasen sind doch immer wieder großartig!

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Geborgen Wachsen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.